Sechs Leichtverletzte und 25.000 Euro Gesamtschaden waren das Ergebnis von vier Unfällen auf der A 73 kurz vor der Anschlussstelle Coburg. Das berichtet die Polizei.

Der Verkehrspolizei Coburg wurde am Sonntag, gegen 09.00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A 73, kurz vor der Anschlussstelle Coburg mitgeteilt.

Eine 59-jährige Fahrerin aus Thüringen verlor hier, aufgrund plötzlich auftretender Straßenglätte, die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr gegen die rechte Leitplanke. Anschließend wurde sie wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert und blieb auf dem Standstreifen stehen. Ein weiterer 52-jähriger thüringischer Fahrer erkannte dies und bremste. Hierdurch verlor auch dieser die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte ebenfalls mit der rechten Schutzleitplanke.

Kurz darauf kam ein dritter Pkw-Fahrer aus Thüringen. Der 39-Jährige verlor ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit der linken Schutzleitplanke und wurde ebenfalls auf den Seitenstreifen zurückgeworfen. Als ein weiterer 49-jähriger Fahrzeugführer an der Unfallstelle vorbeifahren wollte, rollte der 39-Jährige zurück und rammte den 49-jährigen. Hierdurch verlor auch dieser die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte ebenfalls mit der linken Schutzleitplanke.

Zu guter Letzt kam noch eine 56-jährige Autofahrerin. Diese bremste, verlor aufgrund der Straßenglätte ebenfalls die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit der linken Schutzleitplanke.

Aufgrund der Unfälle musste die A73 in Fahrtrichtung Bamberg für eineinhalb Stunden komplett gesperrt werden.