Der Tag wird reichlich mit Posaunenchormusik gefüllt sein. Unter anderem gibt es ab 10 Uhr einen Gottesdienst auf dem Schlossplatz.

Ein für alle Besucher der Vestestadt besonders interessanter Programmpunkt aber lautet "Musik in Stadt und Hofgarten." Hinter dieser Überschrift stehen nicht weniger als 27 Kurzkonzerte: Zwischen 11.30 und 14 Uhr verteilen sich 27 Posaunenchorgruppen in der Innenstadt (auf dem Markt und am Spitaltor) und im Hofgarten, vom Schlossplatz bis hinauf zur Veste, um die Stadt in eine klingende Landschaft zu verwandeln. Jeweils für 30 Minuten erklingt abwechslungsreiche Bläsermusik. So spielt etwa der Posaunenchor St. Moriz Coburg ein Programm mit dem Titel "Coburg am Kilimandscharo" - eine Anspielung auf die seit 50 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen dem Dekanat Coburg und dem Dekanat Chimala in Tansania. Ein eigens eingerichteter Shuttle-Bus bringt die Bläserinnen und Bläser hinauf in den Hofgarten, ans Naturkundemuseum oder auf die Veste. Hungrige und durstige Besucher können sich am Schlossplatz und am Pavillon im Hofgarten versorgen.

Bereits am Samstagabend erklingt anlässlich des Posaunentages Musik aus vier Jahrhunderten bei einem Bläserkonzert in der Morizkirche. Beginn: 20 Uhr. Zwei Ensembles werden zu hören sein: Gloria Brass, das "Flaggschiff" unter des Ensembles des Verbandes Evangelischer Posaunenchöre in Bayern, sowie das "KiMu-Brass-Trio", ein Bläsertrio aus Dozenten der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an das Konzert findet ein Johannisfeuer statt. Ein Shuttle-Bus bringt die Besucher ab 21.30 Uhr hinauf auf die Brandensteinsebene und im Anschluss an das Feuer (etwa 23 Uhr) wieder zurück.