Es ist Freitag, kurz vor 14 Uhr. Der Marktplatz ist voller junger Leute. Die einen schauen sich die Auslagen der Buchhandlung an, andere sitzen wie zufällig rund um das Prinz-Albert-Denkmal und auf den Bänken rund um den Platz. Oder sie stehen nur so da und unterhalten sich. Punkt 14 Uhr bläst Simone Oettinger aus Klingenberg am Main in eine Trillerpfeife - das Signal zum Sammeln. Alle, die vorher herumgestanden und -gesessen haben, beginnen, rhythmisch zu klatschen und sich zu formieren. Auf das Kommando der Tongeberin bewegen sie sich möglichst synchron, was nicht so recht klappt. Aber es macht den jungen Leuten offensichtlich trotzdem Spaß.
"Wir haben eben erst von dem Flashmob erfahren", sagt Alexander Streck, einer der Neuen. "So richtig vorbereiten konnten wir uns also nicht." Die Planung lag beim Flashmob-Team, zu dem auch Melanie Schulze aus Deggendorf gehört.