Gute Nachricht für die Feuerwehr Wildenheid. Der Terminplan für die Planung und den Bau eines neuen Gerätehauses ist um ein Jahr nach vorne gezogen worden. Wie Stadtkämmerer Martin Gottschalk bei der Vorberatung des Haushalts im Verwaltungs-, Finanz- und Wirtschaftssenat erläuterte, sind die 500000 Euro für den Neubau nun bereits für das Jahr 2023 vorgesehen.

Unabhängig vom Wildenheider Neubau, für den es noch einige grundsätzlichen Fragen zu klären gilt, wartet die Stadtverwaltung auf den Feuerwehrbedarfsplan, den ein externes Büro erstellt hat. Wie Gottschalk berichtete, sind inzwischen alle Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet besichtigt worden. In der Verwaltung rechne man nun damit, noch im ersten Quartal eine Aufstellung über die künftige technische und bauliche Ausrichtung im Brandschutz zu bekommen.

Neues Tanklöschfahrzeug für die Kernstadt-Feuerwehr

Fest im Investitionsprogramm vorgesehen sind bereits ein Tanklöschfahrzeug für die Kernstadt-Feuerwehr (2023) sowie neue Fahrzeuge für die Feuerwehren in Fürth am Berg (2024) und Unter-/Mittelwasungen (2025).

Einen größeren Ausgabeposten wird dabei auch die Anschaffung von Endgeräten für die im Raum stehende Einführung des Digitalfunks darstellen. Allerdings nicht mehr heuer, wie der der Haushaltsvorberatung zugeschaltete Stadtbrandinspektor, Florian Höfner, versicherte: "Wir werden erst im Jahr 2023 konkrete Informationen bekommen." Über die in den kommenden Jahren anstehenden Investitionen für die Feuerwehren hinaus muss sich die Stadtverwaltung wohl auch heuer auf unerfreuliche Entwicklungen einstellen. Darauf hat Stadtkämmerer Martin Gottschalk bei der Haushaltsvorberatung im Verwaltungs-, Finanz- und Wirtschaftssenat hingewiesen.

20 neue Ladestationen

"Die Probleme mit den stark gestiegenen Rohstoffpreisen und Lieferverzögerungen werden nicht mit einem Fingerschnipsen der Vergangenheit angehören", warnte der Kämmerer vor länger anhaltenden Problemen. Nichtsdestotrotz stehe die Stadt aus finanzieller Sicht gut da, sagte Gottschalk. Bei einem Gesamtvolumen von 52 Millionen Euro, einem Hauch weniger als im vergangenen Jahr, habe man "keinen ausdrücklichen Sparhaushalt", erklärte der Kämmerer.

Neustadt will in die Lade-Infrastruktur für E-Autos investieren

Deshalb stehen auch Projekte im Haushalt, die für eine zukunftsfähige Stadt stehen. Knapp über 200000 Euro bei bis zu 80 Prozent staatlicher Förderung sind zum Beispiel für die Erweiterung der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge vorgesehen. Die genauen Standorte stehen zwar noch nicht fest, aber zumindest das grobe Umfeld, in dem nach einem weiteren Beschluss des Verwaltungssenates jeweils eine Ladestation mit zwei Anschlüssen errichtet werden soll: Siemensring, Spielzeugmuseum, Schützenplatz, Rathaus, Mühlenstraße, Mittelschule "Am Moos", Gelände ehemalige Märchenschau, Bahnhof, Hallenbad und Heidestraße.