Aufregung am oberen Teich in Ahorn - eines der Jungtiere in Lebensgefahr! Eingeklemmt zwischen zwei Steinbrocken kann es sich nicht aus eigener Kraft befreien. Doch wenn die Not am größten ist, ist die Ahorner Feuerwehr am nächsten, die ein aufmerksamer Bürger informierte.
Der Tierfreund war an den Teich gekommen, um die Schwäne zu füttern. Ihm fiel auf, dass eines der Elterntiere aufgeregt am Ufer hin und her schwamm. Beim Nachschauen entdeckte er den Jungen Schwan in seiner Not.
Die Familie Schwan mit Vater Peter und Mutter Babette bekam vor wenigen Wochen Nachwuchs. Die sechs Schwanenkinder wachsen gut behütet am oberen Teich in Ahorn auf - und sie genießen große Aufmerksamkeit der Bürger im Ort.
Doch den Schwänen in der Not zu helfen ist nicht ganz ungefährlich.
Da die Schwaneneltern sehr angriffslustig sind, wenn es um ihren Nachwuchs geht, bat der Tierfreund um die Hilfe der Feuerwehr.
"Mit etwas Mut und Geschick konnte das Kleine aus seiner misslichen Lage befreit werden", berichtet Frank Haug von der Ahorner Wehr. Bei der Rettung wurde allerdings bemerkt dass sich der kleine Schwan am linken Fuß verletzt hatte.
Eine Fahrt nach Coburg in die Praxis des Tierarztes Joachim Lessing zur Untersuchung und Behandlung des Jungtieres ergab zur Erleichterung der Ahorner, dass ein Bruch ausgeschlossen werden konnte, der Lauf des Tieres musste dennoch mit einigen Stichen genäht werden. Wieder in Ahorn angekommen, wartete schon das Elternpaar und nahm das Junge, einmal nicht fauchend, sichtlich erleichtert in Empfang. Das auch zur Erleichterung der Ahorner, die sich nun freuen, die ganze Schwanenfamilie wieder vereint auf dem Teich schwimmen zu sehen.