Während sich die Restaurierung der über 400 Jahre alten "Eselsbrücke" im Gemeindeteil Meschenbach dem Ende nähert, erinnert die Gemeinde mit einer Ausstellung im Rathaus an die eher ungute Überraschung, die vor gut einem Jahr bei den Bauarbeiten zum Vorschein kam.

Im Flussbett fanden sich knapp 700 Kilogramm Munition, teilweise als tickende Zeitbombe. Nicht nur die historische Brücke war gefährdet. Den Verantwortlichen wurde ganz elend zumute, wenn sie an die vielen Kinder dachten, die in den vergangenen Jahrzehnten das Wasser unter dem Bauwerk als abenteuerlichen Spielplatz nutzten.


Räumungsfirma wird zu Hilfe gerufen

Als am Beginn der Bauarbeiten für die Brücke, Mitte August 2014, die ersten Patronen und Granaten zu Tage kamen, wurde sofort die Räumungsfirma H.S.P. Sprengtechnik aus Ichenhofen zu Hilfe gerufen.