Es war ein bisschen wie bei den Dortmundern am Samstag im Finale des DFB-Pokal. Voller Stolz stemmte die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Seßlach/Hattersdorf bei der Siegerehrung des 26. Jugendleistungsmarschs der Feuerwehren im Landkreis Coburg den Pokal in Höhe. Die Mannschaft aus zwei Feuerwehren setzte sich in der "Top-Klasse" der 14- bis 18 Jährigen gegen 34 andere Gruppen aus dem Landkreis durch und dürfen damit im kommenden Jahr den Wettbewerb ausrichten. Bei den 12- und 13-Jährigen war die Gruppe aus Neundorf unter 26 Mannschaften am stärksten.


Mit Bravour gemeistert



Wie für viele Teilnehmer, so war der Jugendleistungsmarsch auch für Stefan Wunder (neuer Kreisjugendwart) der erste Wettbewerb. Wunder war sehr zufrieden mit dem, was ihm geboten wurde: "Die Teilnehmer haben die Herausforderungen mit Bravour gemeistert." Von Nachwuchsmangel bei den Feuerwehren war dann bei der abschließenden Siegerehrung auch nichts zu sehen. Es war ein beeindruckendes Bild, dass die 208 angetretenen Jugendlichen traten mit ihren Betreuern bei der Pokalübergabe boten.

Die Jugend als Vorbild


Der Coburger Landrat Michael Busch (SPD) eröffnete den Wettbewerb und nahm auch die Siegerehrung vor. "Wir brauchen Euch, denn ihr seid die Zukunft des Katastrophenschutzes im Landkreis Coburg", sagte Busch dabei zu den Jugendlichen. Siegfried Wölki (Sparkassen-"Chef" und damit Vertreter des Hauptsponsors) schaute zufrieden auf die Menge der Jugendlichen, die sich auf dem Sportplatz versammelt hatten: "Es ist schön, dass sich so viele junge Menschen bei der Feuerwehr engagieren." Jugendliche in der Feuerwehr seien für alle Menschen, die sich nicht engagierten, "große Vorbilder", sagte der Seßlacher Bürgermeister Hendrik Dressel (FW).
Auf dem Parcours für die 14- 18 Jahre alten Nachwuchskräfte, der rund um Dietersdorf führte und rund drei Kilometer lang war, wurde den Jugendlichen darunter einiges abverlangt.

Mehr dazu lesen Sie im Coburger Tageblatt