Als bekannt wurde, dass im August die wichtige innerstädtische Verkehrsachse Grafengasse/Rückertstraße und dazu auch noch die Herrngasse gesperrt werden muss, ließ sich das Coburger Citymanagement einen pfiffigen Namen einfallen: "Coburger Sommerloch".

Inzwischen liegt Schnee - und die Baustelle, die einst Auslöser für alles war, gibt's noch immer: An einem Haus in der Grafengasse, das im August an das Fernwärmenetz der SÜC angeschlossen wurde, sind bis heute die Handwerker zugange und ein Ende ist noch nicht absehbar.

Der Verkehr kann zwar längst wieder durch die Grafengasse rollen, doch auf Höhe des besagten Hauses ist nach wie vor eine Fahrspur gesperrt. Regelmäßig bilden sich deshalb Rückstaus, oft kommt es auch zu gefährlichen Situationen, weil die Engstelle auch noch in einer unübersichtlichen Kurve liegt.

Das Ordnungsamt der Stadt Coburg hat jetzt reagiert: Der private Bauherr in der Grafengasse bekam mitgeteilt, dass auf seine Kosten eine Baustellenampel aufgestellt werden muss.

Aber warum ist das Ordnungsamt nicht schon viel früher eingeschritten? Wie zu hören ist, hatte sich die Situation zuletzt verschärft, weil vor und hinter der Engstelle oft auch noch Baufahrzeuge parkten. Und da war es offenbar mit der Geduld der Ordnungshüter vorbei.

Was der Hintergrund vom "Coburger Sommerloch" war, lesen Sie hier