Vor knapp 1100 Zuschauern feierte der BBC Coburg die Meisterschaft und den Aufstieg in die 1. Regionalliga Süd. Zwar blieb das erhoffte "Offensiv-Feuerwerk" am letzten Spieltag aus, jedoch wurden die sich tapfer wehrenden Gäste aus Dresden klar beherrscht und auf Distanz gehalten.
Nach dem Schlusspfiff liefen die Coburger zur Höchstform auf und bewiesen, dass sie auch im Feiern Meister sind. Bei den Sektduschen wurden alle Offiziellen, ob sie wollten oder nicht, mit einbezogen. Im Anschluss an den souveränen Sieg wurde gemeinsam mit den Fans bei Freigetränken bis weit nach Mitternacht in der Halle gefeiert.


Bis in die frühen Morgenstunden

Die Fortsetzung bis in die frühen Morgenstunden zelebrierten die Spieler schließlich in einem Coburger Club.
Ein besonderes Geschenk machte sich Center Spieler Stawoski: "Ich spiele jetzt schon lange Basketball, habe aber erst hier in Coburg meine erste Meisterschaft erringen können. Ich freue mich riesig, ein großartiges Gefühl." Diese großartigen Gefühle will das Team auch künftig sich und den Fans vermitteln, die sicher auch in der 1. Regionalliga die besten Fans der Liga sein werden.


BBC Coburg gegen Dresden 80:70

Im ersten Viertel kamen die Schützlinge von Coach Mick Böhm, der zum letzten Mal das Team als Headcoach betreute, nur langsam in Schwung. Insbesondere in der Defensive agierten die Coburger Korbjäger zu nachlässig. Das erste Viertel endete mit einer relativ knappen Führung für Coburg von 28:23.
Eine durchgreifende Änderung fand auch im zweiten Viertel nicht statt. Coach Böhm versuchte zwar durch mehrere Auszeiten seine Jungs aufzumuntern, jedoch war deutlich zu merken, dass nach dem überragenden Erfolg am vergangenen Wochenende in Bamberg bei vielen die Luft einfach raus war. Mit einer Neun-Punkte-Führung ging Coburg in die Kabine.
Die dortige Ansprache durch das Trainergespann Böhm/Stark schien gefruchtet zu haben, jedenfalls trat Coburg das Gaspedal kräftig durch und zog auf 20 Punkte davon, wobei auch die Defense besser zupackte. In dem Gefühl, das Spiel für sich entschieden zu haben, nahmen die Coburger Korbjäger den Fuß wieder vom Gas und gestatteten noch Ergebnis-Korrekturen der nie aufsteckenden Dresdner zum 80:70-Endstand. Feine Leistungen lieferten Imamovic und Kapitän Albus ab, die 17 und 15 Punkte erzielten. wh