Auf dem Heinz-Morgenroth-Platz stellte Pfarrer Eberhard Wunder (Großwalbur) eine dringend benötigte Kollegin vor. Pfarrerin Lisa Meyer zu Hörste aus Weitramsdorf kommt als Unterstützung in die Pfarrei Elsa, die seit dem 1. März dieses Jahres keine Pfarrstelle mehr hat. Davon betroffen sind die Kirchengemeinden Elsa, Heldritt, Grattstadt, Oettingshausen und Roßfeld mit Rudelsdorf. Seit 1. Oktober wird Pfarrerin Lisa Meyer zu Hörste mit einer halben Stelle als Vertretung in der Pfarrei eingesetzt.


Gemeinsame Feier

Am Erntedankfest fand zum ersten Mal ein gemeinsamer Gottesdienst der fünf Kirchengemeinden statt. Den Gottesdienst gestalteten die Kinder aus den Kindertagesstätten von Heldritt und Elsa sowie der Chor von Heldritt und der Posaunenchor von Elsa mit.
Die Kinder brachten in Körbchen Erntegaben wie Obst, Gemüse, Blumen, Brot und Getreide mit, das sie vor den Altar legten. Lisa Meyer zu Hörste, die bisher ganz für ihre Familie da war, wird vor allen Dingen Sonntagsgottesdienste, Taufen, Trauungen, Beerdigungen und Geburtstagsbesuche bei älteren Kirchmitgliedern übernehmen. Aber auch die Mitarbeit an Vorstandssitzungen und am Kirchenblatt gehören zu ihren Aufgaben. Die Pfarramtsführung bleibt weiterhin bei Pfarrer Eberhard Wunder aus Großwalbur.

Er bat die Pfarrerin darum, Verantwortung zu übernehmen. Klar sei, dass sie dabei auf das Vertrauen der Gemeindemitglieder angewiesen sei. Pfarrer Wunder sprach ihr den Segen für ihren Auftrag aus.
Vom Gleichnis des reichen Kornbauern aus dem Lukas-Evangelium handelte die Dialogpredigt der beiden Geistlichen. Sie erklärten, dabei gehe es nicht nur um die persönliche Vorsorge, sondern auch um die Dankbarkeit und das Vertrauen auf Gott.

Gemeinsames Beten und Singen sowie das Agape-Abendmahl mit Weintrauben und Brot gehörten zum Gottesdienst, der mit einem gemeinsamen Essen auf dem Dorfplatz endete.