Der Bad Rodacher Stadtrat hatte dem Entwurf für die Vereinbarung schon am Montag zugestimmt. Da war aber schon klar, dass an Details noch gefeilt werden würde. Denn nach den Vorberatungen im Finanz- und im Verwaltungssenat gab es noch ablehnende Stimmen. "Derzeit sind wir noch dabei, eine mögliche Variante mit allen Beteiligten abzustimmen, die dann auf breiter Basis konsensfähig ist", teilte am Montag Michael Selzer mit, der Presssprecher der Stadt Coburg. Am Mittwoch war dann schon immerhin klar, was im Entwurf stehen sollte. Er war aber noch nicht ausformuliert.

Zur breiten Basis fehlt offenbar noch die CSU-Fraktion, die zwar den Zweckverband grundsätzlich will. Aber die Stadt Coburg soll auch wieder aussteigen können, wenn der Erfolg ausbleibt. "Die Diskussion dreht sich darum, woran man das festmachen kann", sagte Hans-Herbert Hartan, der Vorsitzende der CSU-Fraktion.

Denn natürlich soll sich die Stadt auch mit Geld beteiligen. Nach dem zuletzt vorliegenden Entwurf hätten Stadt und Landkreis je 25,1 Prozent der Anteile, die Stadt Bad Rodach 49,8 Prozent. Entsprechend werden auch die Beiträge aufgeteilt, die jedes Mitglied zu zahlen hat: Stadt und Landkreis je ein gutes Viertel, die Stadt Bad Rodach knapp die Hälfte des Gesamtbetrags.