Mit der Neuinszenierung stellt sich Katarzyna Bogucka erstmals als Regisseurin in Coburg vor. Die Ausstattung hat Susanne Wilczek entworfen, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Paul Willot-Förster.

Das Werk Grigori Frid verwendete für seine Monooper 21 Episoden des Tagebuchs von Anne Frank. Im Zentrum stehen Anne und ihre Gedankenwelt: Die Beziehung zu ihren Eltern, ihr Witz und ihre Neugierde, ihr Lebenswille, aber auch ihre Verzweiflung und Angst, entdeckt zu werden. Das Libretto basiert fast wortgetreu auf den originalen Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank.

Der Komponist Grigori Samuilovie Frid wurde am 22. September 1915 in St. Petersburg geboren. Er studierte Musik in Irkutsk und Moskau und unterrichtete von 1936 bis 1939 sowie von 1947 bis 1961 am Moskauer Konservatorium. Frid starb am 22. September 2012 in Moskau. Sein Schaffen umfasst Orchesterwerke, Kammermusik, Filmmusik und Opern. Ein Interview mit der Regisseurin und der Darstellerin zur Coburger Premiere "Das Tagebuch der Anne Frank" sowie zahlreiche Probenfotos finden Sie hier

Tagebuch der Anne Frank als Monooper in Coburg

Premieren-Tipp "Das Tagebuch der Anne Frank" - Mono-Oper in vier Szenen von Grigori Frid - Libretto vom Komponisten, deutsche Adaption von Ulrike Patow - Samstag, 1. Februar, 20 Uhr, Theater in der Reithalle Coburg Besetzung Musikalische Leitung: Paul Willot-Förster; Inszenierung: Katarzyna Bogucka; Bühne und Kostüme: Susanne Wilczek; Dramaturgie: Dorothee Harpain Anne Frank: Francesca Paratore

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg Termine ), 5., 23. Februar, 6., 8. März, 20 Uhr, Theater in der Reithalle Coburg Uraufführung Die Mono-Oper wurde im Mai 1972 im Haus des Komponisten Grigori Frid in Moskau uraufgeführt. Das Tagebuch Mit "Helly Kitty" beginnen die Tagebucheinträge der 13-jährigen Anne Frank, die sich über zwei Jahre lang mit ihrer jüdischen Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nationalsozialisten versteckt hielt - vom 6. Juli 1042 bis zur Verhaftung durch die Gestapo am 4. August 1944. Regie Inszeniert wird die etwa einstündige Mono-Oper von Katarzyna Bogucka, die seit der Spielzeit 2017/2018 als Regieassistentin am Landestheater engagiert ist und bereits eigene Projekte realisierte. Sie stellt sich mit dieser Produktion erstmals als Regisseurin vor. Vorverkauf Tickets gibt es im Vorverkauf in der Tageblatt-Geschäftsstelle