Coburg — "Das ist kein Lauf, das ist die Hölle", beschreiben die Veranstalter den härtesten Lauf Deutschlands. Und die fünf Teilnehmer von den Running-Bros aus Coburg verspürten dies am eigenen Körper.
Mit dem Startschuss ging es auf die 26 Kilometer lange Strecke, gespickt mit 2400 Höhenmetern und garniert mit 50, zum Teil fiesen Hindernissen.
Hier gab es die zehn Meter hohe Bravewall, zahlreiche Durchquerungen des drei Grad kalten Flusses Lauer, meterlange Hangelstrecken, Schlamm, Kriechtunnel, Dornenhecken, Tauchwände und Stromschläge.
Doch das Hindernis der Hindernisse kam nach etwa 15 Kilometern, das etwas zwei Grad kalte Rückhaltebecken mit dem Namen "Loch Ness", welches schwimmend bewältigt werden musste.
Neben der 60 Meter langen Schwimmstrecke waren hierbei auch noch Barrieren zu durchtauchen. Eine echte Herausforderung, die viel Überwindung kostete.
Während der schnellste Läufer nach 2:19 Stunden ins Ziel kam und sich feiern ließ, ging es für die RunningBros um den Teamspirit und das gemeinsame Ankommen.
Überglücklich überquerten die fünf "Kämpfer" Timo Späth, Daniela Vetter, Marcel Schelhammer, Nico Waletzko und Mike Reiss nach 4:23 Stunden die Ziellinie.
Kurz nach dem Lauf wollte sich niemand der fünf heimischen Bravehearts zu einer Teilnahme 2014 äußern.
Doch nach einigem Abstand zum mörderischen Lauf sind doch wieder einige RunningBros für den Battle 2014 gemeldet und da gleich zwölf. "Es hat einfach etwas Besonderes", so Timo Späth stellvertretend für seine Mitstreiter. ts