Seit 1972 hat das alte Hallenbad vielen Badegästen Freude gemacht. Am 4. Juli 2010 war der letzte Betriebstag des alten Bades in Rödental. Es begannen umfangreiche Arbeiten zur energetischen Sanierung. Jetzt ist es wieder offen.
Inzwischen wurde das Bad mit Sauna und Café ringsum mit einer neuen Außenhaut und einer neuen Isolierung für Dach und Fassade, neuen Fenstern und Türen ausgerüstet. Eine modernen Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung soll die Luftqualität verbessern und Abwärme wieder nutzen. Es wurden neue Duschen eingebaut und der Eingangsbereich neu gestaltet. Die Sanierung des Hallenbades ist als eine der in Oberfranken geförderten Maßnahmen in den Konjunkturpakt der Bundesregierung aufgenommen worden.
Zudem wurden neue Badewasserfilter eingebaut. Saint Gobain Industriekeramik Rödental hat im Januar ein neues Filtersystem für Badewasser vorgestellt, das mit Keramikeinsätzen nach dem Prinzip der Mikrofiltration arbeitet. Die mikrofeinen Sieböffnungen der Keramik halten kleinste Teilchen, wie Hautschuppen, Bakterien, Pilzsporen und anderes, was im Badewasser nichts zu suchen hat, bereits im ersten Filterdurchgang zurück. Somit wird im Badewasser selbst viel weniger Chlor zur Desinfektion gebraucht. Die verbliebenen Reaktionsprodukte von Chlor zerstört die neue Filteranlagentechnik dann mit einer Bestrahlungsanlage, die mit UV-Licht arbeitet.
Im Hallenbad fand von 20. bis 26. Februar kostenlos ein Probeschwimmen statt. Nachdem es erfolgreich war, hat das Bad seit heute wieder geöffnet. swr