Coburgs neuem Generalmusikdirektor Daniel Carter gibt diese doppelte Opern-Produktion die Möglichkeit, einmal das gesamte Ensemble des Musiktheaters und die Vielfalt der Stimmen und Charaktere auf der Bühne des Großen Hauses zu präsentieren.

Während ihr Mann, der Uhrmacher Torquemada, abwesend ist, trifft sich Concepción üblicherweise zur "spanischen Stunde" mit ihrem Liebhaber Gonzalve. Diesmal werben jedoch gleich drei Männer um ihre Gunst. Concepción versteckt sie abwechselnd in den Standuhren, die sie in ihr Schlafzimmer tragen lässt.

In "Das Kind und der Zauberspuk" lässt ein Kind, das von der Mutter bestraft wird, seine Wut an den Tieren und dem Mobiliar aus. Doch die beschädigten Gegenstände erwachen plötzlich zum Leben und begehren gegen das Kind auf. Basierend auf dem Libretto der Autorin Colette schuf Ravel eine Kammeroper mit filigranen, beinahe magischen Orchesterklängen, in der sich bedrohlich-düstere und komische Szenen abwechseln.

Regisseur Tibor Torell entwickelte einen Doppelabend voll skurril-witziger, poetischer und (alb-)traumhafter Momente. Das opulente Bühnenbild und die fantasievollen, farbenfrohen Kostüme von Ausstatterin Nicola Reichert machen dieses Opernerlebnis zu einem Fest der Sinne.

Für die Premiere sind noch Karten erhältlich. Ein 3G-Nachweis am Einlass sowie das Tragen einer Maske ist bei Vorstellungen des Landestheaters derzeit obligatorisch. Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie an der Theaterkasse über +49 (0)9561 89 89 89 oder per Mail theaterkasse@landestheater.coburg.de (online unter www.landestheater-coburg.de).