Der Landeswettbewerb wurde am Wochenende von der Kreiswasserwacht Coburg ausgetragen. Die Damenmannschaft aus Ahorn-Witzmannsberg kam auf den 1. Platz, die Juniorenmannschaft auf Platz 4 und die gemischte Mannschaft aus Coburg auf den 8. Platz.

Insgesamt nahmen 28 Mannschaften (4 Herren-, 4 Damen-, 7 Junioren und 10 gemischte Mannschaften aus ganz Bayern teil. "Es ist toll gelaufen, alles war im Zeitplan und alle Teilnehmer haben engagiert mitgemacht", zog der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Coburg Udo Bähr nach den beiden Tagen Bilanz. Es sei für alle eine Herausforderung gewesen, bei 200 Teilnehmern aus dem gesamten Freistaat einen Wettbewerb durchzuführen und zugleich die Logistik mit Verpflegung und Unterkunft zu schultern. Vor zwei Jahren hätte die Kreiswasserwacht Coburg den Landeswettbewerb für die Jugend durchgeführt und sei diesmal als Ausrichter für den Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen für Junioren und Erwachsene in Rödental nominiert worden. Bei diesem Wettbewerb sollen die Teilnehmer ihren Leistungsstand in Praxis und Theorie unter Beweis stellen, sagte Udo Bähr.

Die Wasserwacht Coburg habee in der vergangen Zeit die meisten Einsätze am Wasser und nicht im Wasser gehabt, so Udo Bähr. Im Rödentaler Hallenbad ging es am Sonntag darum, insgesamt sechs Disziplinen in drei Stunden zu absolvieren. Schwimmen und Rettung mit Kleidung, Schwimmen mit Flossen, Tauchen nach Gegenständen auf dem Beckengrund und auch eine Menschenrettung standen auf dem Programm.

Die theoretischen Übungen seien anspruchsvoll, aber zu meistern gewesen, betonte der stellvertretende Leiter der Wasserwacht Sebastian Scholz. Alle seien mit Ehrgeiz an die Aufgaben herangegangen, schließlich sei der Bundeswettwerb für die Besten in Reichweite. Schminkteams standen bereit, um Verletzte möglichst originalgetreu so zu gestalten, dass die Ersthelfer die Wunden erkennen und auch behandeln konnten. Bei einem "Verkehrsunfall" mussten die Teams Erste Hilfe leisten. Ein Sonnenstich eines Badegastes war ferner der Auslöser für den Einsatz der Wasserwacht. Dieses Szenarium musste auch das Team aus Ahorn-Witzmannsberg bewältigen - sie schafften es mit Bravour.

Dominic Mollocher, Landesgeschäftsführer der Wasserwacht Bayern, zeigte sich erfreut darüber, dass es noch Städte wie Rödental gibt, die die Möglichkeit bieten würden, eine solche Veranstaltung durchführen zu können. Spaßbäder seien kaum noch zugänglich und geeignete Hallenbäder würde es immer weniger geben.