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Das Coronavirus ist auch in der Region Coburg weitehin ein wichtiges Thema. Besonders im Landkreis ist die Zahl der Infizierten in den vergangenen Wochen trotz Teil-Lockdown gestiegen. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update  vom 27.11.2020, 15.30 Uhr: Standort für Corona-Impfzentrum steht - Zahl der Todesfälle steigt

Die Stadt und der Landkreis Coburg haben sich auf einen Standort für ein gemeinsames Impfzentrum geeinigt. Ab dem 15. Dezember soll das Zentrum im ehemaligen Freizeitzentrum Witzmannsberg betriebsbereit sein, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte.

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"Das Impfzentrum ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum lang ersehnten Schutz vor dem gefährlichen Virus. Ich danke allen Beteiligten, die mitgewirkt haben, dass das Impfzentrum in Coburg Stadt und Land so zeitig realisiert werden kann", so Landrat Sebastian Straubel. Das Gebäude sei sowohl für Stadt- als auch Landkreisbevölkerung gut angebunden, unter anderem durch den Stadtbus.

Die ärztliche Leitung für das Zentrum steht ebenfalls bereits fest: Der Arzt Jens Stüber wird für die Leitung verantwortlich sein, Rudolf Bartek wird sein Stellvertreter. Der Betrieb wird zudem vom kommunalen Gesundheitsverbund Regiomed unterstützt.

Das ehemalige Freizeitzentrum in der Gemeinde Ahorn wurde erst 2019 saniert, was eine schnelle Nutzung erleichtert. Den aktuellen Nutzern sollen kurzfristig alternative Räumlichkeiten für die Zeit des Impfzentrums angboten werden.

Die Corona-Lage in der Region Coburg ist noch immer angespannt, insbesondere im Landkreis. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt aktuell bei 405, dabei entfallen 310 Infektionen auf den Landkreis und 95 auf die Stadt (Stand: 26.11.).

Im Landkreis Coburg gab es zudem vier neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Die Gesamtzahl der Toten in der Region steigt damit auf 42 an. Der Inzidenzwert der vergangenen sieben Tage liegt laut Robert-Koch-Institut im Landkreis weit über dem oberfränkischen Durchschnitt bei 237,47 (Stand: 27.11., 0.00 Uhr). In der Stadt fällt der Wert etwas geringer aus mit 153,39 (Stand: 27.11., 0.00 Uhr).

Wie Landrat Straubel anmerkte, sei ein Zusammenhang zwischen den steigenden Infektionszahlen im Landkreis und dem benachbarten Hildburghausen nicht auszuschließen. "Corona kennt keine Grenzen, das Infektionsgeschehen ist diffus und sehr dynamisch, weshalb wir es in der gesamten Region im Auge behalten müssen", so Straubel. Daher sei es umso wichtiger, dass sich jeder Einzelne an die Beschränkungen hält.

Update vom 30.10.2020, 15.14 Uhr: Verstärkerbusse sollen den Schülerverkehr entzerren

Ab sofort verstärken drei Busse den morgendlichen und nachmittäglichen Schülerverkehr im Landkreis Coburg, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes.  In Zusammenarbeit mit der Omnibusverkehr Franken GmbH konnte das Landratsamt jeweils zwei Fahrten auf den Linien 8309, 8318 und 8319 aufstocken.

Die Linie 8309 bekommt auf der morgendlichen Fahrt zwischen Trübenbach über Weidhausen und Neuensorg nach Neustadt einen Verstärker. Gleichzeit wird die Fahrt am Nachmittag ebenfalls unterstützt. 

Auf der Linie 8319 werden die morgendliche Fahrt ab Lichtenfels Bahnhof über Untersiemau nach Coburg und die Fahrt am Nachmittag ab der Schaumberger Schule über Untersiemau nach Herreth unterstützt. 
Ein zusätzlicher Bus fährt auch auf der Linie 8318 zwischen Oberlauter und Dörfles-Esbach am Morgen und am Nachmittag. 

Das Landratsamt bemühe sich weiterhin, auch für andere Linien Verstärkerbusse zu bekommen, heißt es in der Meldung weiter.

Es gilt weiterhin: Maske tragen im ÖPNV

Das oberste Gebot ist weiterhin das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen Haltestellen und im Bus. Denn durch zunehmendes Fahrgastaufkommen wird es schwieriger, den Abstand einzuhalten. 

Genauere Informationen zu den unterstützenden Verstärkerfahrten finden Sie auf coburgmobil.de.

Update vom 30.10.2020, 15.10 Uhr: Sporthallen in Coburg und weitere Einrichtungen schließen

Wie die Stadt Coburg mitteilt, ergeben sich aufgrund der bundesweiten Bestimmungen für die Einrichtungen und Aktivitäten der Stadt Coburg folgende Beschränkungen: Tourist-Information und Puppenmuseum sind ab Montag, 2. November, geschlossen.

Stadtführungen finden im November nicht statt. Auch das „Haus am See“ in Wüstenahorn bleibt im November geschlossen. Allerdings sind hier spezielle Beratungsangebote weiterhin nach Anmeldung möglich. 

Alle Sporthallen sind bereits ab Samstag, 31. Oktober, für Vereinssport und Schulsport geschlossen. Ausnahmen gelten für den Profi-Sport.

Stadtbücherei und Jugendzentren bleiben geöffnet

Die Stadtbücherei bleibt geöffnet. Offen sind auch weiterhin die Jugendzentren Domino, Coje und Kijuz. Spielplätze und Bolzplätze können ebenfalls weiterhin genutzt werden. Hier werden Eltern und Jugendliche gebeten, auf ausreichend Abstand zu achten. 

Die Stadtverwaltung Coburg bleibt grundsätzlich weiter geöffnet. Zum Schutz der Gesundheit von Beschäftigten und Besuchern ist weiterhin zwingend erforderlich, vor einem Besuch einen individuellen Termin zu vereinbaren. Diese werden am besten direkt mit jeweiligen Amt abgestimmt. Die Kontaktdaten von Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung findet man ganz einfach unter Bürgerdienste online. Ansonsten sind Terminvereinbarungen allgemein über die Telefonnummer 09561/89-0 und mit dem Bürgerbüro im Rathaus weiterhin über die Telefonnummer 09561/89-1111 möglich. Für Besucher von städtischen Einrichtungen gilt ausnahmslos Maskenpflicht. 

Fragen zu Corona-Beschränkungen?

Über die Zentral-Rufnummer der Stadtverwaltung 09561/89-0 können auch spezielle Fragen zu Corona-Beschränkungen im Stadtgebiet gestellt werden. Am Samstag steht zwischen 9:00 und 12:00 Uhr bei dringenden Fragen zum Corona-Management allgemein die Hotline des Landratsamts 09561/514-9393 zur Verfügung.
Wichtig ist, dass medizinische Fragen und Gesundheitsprobleme ausschließlich mit dem jeweiligen Haus- oder Facharzt sowie im Notfall über die Hotline des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 geklärt werden können!

Viele Antworten zu den Corona-Beschränkungen und –Verhaltensweisen sind auf der Website der Stadt Coburg zu finden und vor allem auf der Website der Bayerischen Staatsregierung

Update vom 29.10.2020, 17 Uhr: Testzentrum bittet um Mithilfe - immer wieder Staus in Coburg

Beim Testzentrum an der HUK Arena in Coburg kommt es immer wieder zu Staus. Daher bittet das Landratsamt nun in einer Mitteilung um die Mithilfe. 

Grund für die Verzögerungen sind Menschen, die entweder ohne Termin kommen oder sich zu vereinbarten Terminen verspäten oder zu früh auftauchen. Daher hat das Testzentrum nun folgende Bitten: 

  • Bitte kommen Sie weder zu früh noch zu spät zu ihrem Termin. Denn das führt vor Ort immer wieder zu Verkehrsproblemen. 
  • Menschen, die bereits Symptome haben, sollten sich auf jeden Fall telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser kann Tests auch selbst vornehmen.
  • Für einen Test sind unbedingt ein gültiger Ausweis und die Gesundheitskarte sowie ein funktionierender Stift mitzubringen. Bitte halten Sie Gesundheitskarte, Ausweis und die vollständig ausgefüllte Datenschutzerklärung, die von Mitarbeitern am Testzentrum ausgegebenwird, bereit, wenn Sie vorfahren.
  • Das Testzentrum funktioniert nach dem Prinzip des sogenannten Drive-by-Verfahrens: Die Zufahrt erfolgt über die HUK-Arena, Oudenaarder Str. 1, in Coburg. Nach Registrierung und Identifizierung am Autofenster erfolgt die langsame Weiterfahrt zur Abstrichposition. Die Probe der jeweils getesteten Person wird nach der Abstrichentnahme an das Labor geschickt, die Proben sind meistens am Folgetag nach dem Abstrich bearbeitet.
  • Firmen und Einrichtungen, die Testreihen in höherer Anzahl durchführen lassen müssen, wenden sich bitte an Gesundheitsamt oder Landratsamt. Hier besteht die Möglichkeit, gegebenenfalls ein mobiles Testzentrum zu entsenden.
  • Trotz aller Vorkehrungen wird es immer wieder zu Staus kommen, deshalb bittet das Testzentrum um Geduld und darum, Zeit mitzubringen.

Update vom 28.10.2020, 13.30 Uhr: Stadt rät von Halloweenumzügen und Partys ab

Auch wenn sich viele Kinder und Jugendliche auf Halloween, die Umzüge und die Partys freuen, rät dieStadt Coburg in einer Pressemitteilung am Donnerstag (28. Oktober 2020) davon ab. Der harmlose Spaß könnte schwerwiegende Folgen haben, heißt es. 

Coburg ist in der roten Corona-Phase und steuert auf die dunkelrote zu. "Wir hoffen, dies abwenden zu können,“ erklärt Louay Yassin, Pressesprecher der Stadt Coburg in der Pressemitteilung. "Allerdings müssen dazu leider auch Kinder und Jugendliche ihren Beitrag leisten.“ Es könne vor allem für ältere Bürger und Risikogruppen gefährlich sein, wenn sich das Corona-Virus durch Umzüge in der Nachbarschaft verbreiten würde. 

Auch Halloween-Feiern zuhause sollten möglichst entfallen, bittet die Stadt Coburg.

Update vom 23.10.2020, 14.15 Uhr: Corona-Ampel in der Stadt Coburg auf rot - diese Regeln treten jetzt in Kraft

Aufgrund weiterer Corona-Erkrankungen im Stadtgebiet hat Coburg am Freitag auch die Grenze zur roten Corona-Warnstufe überschritten. „Es war leider zu befürchten, dass diese Situation eintritt, denn der Inzidenzwert lag am Mittwoch und Donnerstag bei 46,3 für die Stadt“, erklärte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. Das berichtete die Stadt Coburg am Freitagmittag (23. Oktober 2020) in einer Pressemitteilung.

Die Beschränkungen der roten Phase treten offiziell ab Sonntag, 0 Uhr, in Kraft. Bis dahin gilt offiziell weiterhin die Warnstufe Gelb. Sauerteig appellierte erneut an die Coburger, sich ab sofort an die strengen Regelungen  der bayerischen Corona-Strategie zu halten. „Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Schwachen unserer Gesellschaft.“ Vor allem junge Leute seien manchmal noch relativ sorglos im Umgang miteinander. „Aber es ist wichtig für uns alle, weitere Infektionen und damit einen Lockdown zu verhindern. Ich bedanke mich bei all denen, die sich zum Wohle ihrer Mitmenschen stets vernünftig verhalten, so anstrengend das auch sein mag.“

Die Regelungen der roten Stufe sind, zusätzlich zu den Einschränkungen der gelben Stufe

  • Maskenpflicht an Schulen besteht für alle Jahrgangsstufen. In der Stadt Coburg sind bereits 3 Schulen betroffen.
  • Private Feiern (beispielsweise Geburtstagsfeiern) und Kontakte werden auf maximal 5 Personen oder 2 Haushalte begrenzt.
  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und auf privat genutzten Grundstücken ist auf die Angehörigen von 2 Haushalten oder höchstens 5 Personen beschränkt.
  • Für Gaststätten besteht eine Sperrstunde von 22 Uhr bis 6 Uhr.  Auch Tankstellen ist der Alkoholverkauf ab 22 Uhr untersagt. Es besteht zudem ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr.

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