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Das Coronavirus ist auch in der Region Coburg weitehin ein wichtiges Thema. Besonders im Landkreis ist die Zahl der Infizierten in den vergangenen Wochen trotz Teil-Lockdown gestiegen. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 12.01.2021, 14.15 Uhr: Stadt Coburg erlässt Allgemeinverfügung - Landkreis schließt sich an

Laut Angaben des RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Coburg weit über 300 (323,8). Im Kampf gegen das Coronavirus und die hohen Zahlen hat die Stadt Coburg deshalb eine neue Allgemeinverfügung erlassen. "Wir folgen hier den Vorgaben des Freistaates", erklärt Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig in einer entsprechenden Pressemitteilung vom Dienstag (12. Januar 2021).

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Weiter sagt er: "Ich möchte die Coburgerinnen und Coburger aber darum bitten, gesellschaftliche Aktivitäten bis Ende Januar zurückzufahren und sich mit so wenig wie möglich anderen Haushalten zu treffen. Die Infektionszahlen steigen in Coburg wieder. Das liegt nach Auskunft der Experten daran, dass sich leider einige nicht oder nicht ausreichend an die Beschränkungen halten. So schaffen wir es nicht, von den hohen Inzidenzwerten herunterzukommen."

Sauerteig bittet darum, so oft wie möglich Maske zu tragen. Durch die Inzidenz über einem Wert von 200 gilt außerdem in der Stadt Coburg - wie auch im Landkreis - die 15-Kilometer-Regel. Zudem trifft die Stadt folgende Regelungen über die Vorgaben des Freistaates hinaus: 

  • Behördengänge sind nur gestattet, wenn ein persönliches Erscheinen zwingend notwendig ist
  • Gottesdienste im Innenraum sind untersagt, draußen sind sie auf 50 Menschen begrenzt
  • Versammlungen im Innenraum sind ebenfalls untersagt. Im Freien dürfen sich für Versammlungen 25 Menschen für maximal 60 Minuten zusammenfinden. Der Abstand von zwei Metern zwischen den Beteiligten ist dabei einzuhalten
  • In Pflegeeinrichtungen gilt eine FFP2-Maskenpflicht, die Besuchsdauer ist auf 30 Minuten beschränkt
  • Bei Beerdigungen ist eine musikalische Begleitung auch ohne Mund-Nasen-Schutz durch eine Einzelperson bei großem Abstand von fünf Metern erlaubt

Eine Maskenpflicht gilt in folgenden Bereichen: 

Wie das Landratsamt Coburg am Dienstag (12. Januar 2021) berichtet, schließt sich der Landkreis der Allgemeinverfügung der Stadt Coburg an. Demnach gelten dieselben Regeln im Landkreis wie auch in der Stadt. Außerdem gilt eine Maskenpflicht auf folgenden Plätzen im Landkreis: 

Bad Rodach: 

  • Marktplatz von Herrengasse 1 bis Einmündung Alexandrinenstraße/ Wallgasse und Hildburghäuser Straße Einmündung Neugasse bis Coburger Straße Einmündung Fahrstraße 
  • Bahnsteig am Bahnhof
  • Kurpark

Neustadt bei Coburg:

  • Fußgängerzone Marktplatz 

Rödental: 

  • Parkdeck mit Tiefgarage Rathausstraße 
  • Parkdeck mit Tiefgarage Mecklenburger Straße 
  • Parkplatz Gnaileser Straße
  • Parkplatz Bürgermeister Ferdinand-Fischer-Straße
  • Parkplatz Rathausstraße / Hallenbad 
  • Tiefgarage Bürgerplatz 2 

Seßlach: 

  • Maximiliansplatz 
  • Kirchplatz 

Sonnefeld: 

  • Domänenplatz

Update vom 31.12.2020, 06.46 Uhr: Coburg verschärft ab heute erneut die Corona-Maßnahmen

Wegen weiter steigender Infektionszahlen in der Stadt Coburg sieht sich die Stadt gezwungen, die Corona-Regelungen weiter zu verschärfen, heißt es in einer Pressemitteilung (30.12.2020). Die neuen Regelungen, die schon ab dem 31. Dezember 2020 gelten, betreffen nur die Stadt Coburg (7-Tage-Inzidenz: 547, 82; Quelle: RKI, Stand: 30.12.2020, 0Uhr). Auch der Landkreis (7-Tage-Inzidenz: 314,17) prüft, ob in den kommenden Tagen die Maßnahmen verschärft werden sollten, wie das Landratamt mitteilte, da die Inzidenz stark angestiegen ist.

So dürfen Haushalte in der Stadt Coburg künftig nur noch Besuch von einem konkreten anderen Hausstand empfangen. Man muss sich also im Geltungs-Zeitraum bis zum 10. Januar 2021 auf einen anderen Haushalt festlegen, mit dem man sich trifft. Weitere Haushalte dürfen nicht getroffen werden. Weiterhin gilt die Beschränkung dabei auf maximal 5 Personen, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgerechnet. Diese festgelegten zwei Hausstände dürfen im Stadtgebiet miteinander spazieren gehen oder an der frischen Luft gemeinsam Sport treiben. Auch diese Regelung gilt nicht für den Landkreis.

Grundsätzlich rät die Stadt von einem Tourismus in andere Landkreise, in denen die Regelungen weniger scharf sind, dringend ab. "Coburg belegt bei den Inzidenzzahlen weiterhin einen der unrühmlichen Spitzenplätze und das Infektionsgeschehen in der Stadt ist diffus. Wir können also zumeist nicht genau klären, wo die Ansteckung entsteht", erklärte der Pressesprecher der Stadt, Louay Yassin. "Daher müssen wir die Regelungen leider weiter verschärfen. Wir müssen von diesen hohen Zahlen runterkommen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, die strikten Regelungen mit einer Fahrt anderswohin zu umgehen."

Besuche in Einrichtungen wie Pflegeheimen, Krankenhäusern oder betreuten Wohngemeinschaften werden auf maximal 30 Minuten pro Patient und Tag beschränkt. Besuche sind nur außerhalb des Zimmers erlaubt. Eine Ausnahme gilt für bettlägerige Personen. Jeder Besucher hat eine FFP2-Maske zu tragen.

Versammlungen in geschlossenen Räumen sind weiterhin untersagt. Versammlungen unter freiem Himmel sind auf maximal 25 Personen und eine Dauer von 60 Minuten begrenzt. Es ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Gottesdienste in Gebäuden sind nun grundsätzlich untersagt. Bei Gottesdiensten im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 50 Personen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist zwingend erforderlich.

"Bitte halten Sie sich an die Regeln, noch immer steigen die Infektionszahlen in Coburg", bat Yassin erneut. "Da auch die Mitarbeiter in unserem Krankenhaus und das Klinikum selbst schon am Rande der Belastbarkeitsgrenze ist, müssen wir die Infektionen dringend verringern." Die Regelungen gelten bis zum 10. Januar 2021.

Update vom 28.12.2020, 18.30 Uhr: Inzidenzwert in Coburg sinkt langsam - noch immer höchster Wert in Bayern

Laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes steht die Stadt Coburg nicht mehr an der traurigen Spitze der Corona-Warnwerte in Deutschland. Im Verlauf des gestrigen Tages wurden sieben neue positive Fälle registriert, die Sieben-Tage-Inzidenz ist damit auf 533,2 gesunken (Stand: 28.12., 0.00 Uhr).

Coburg verzeichnet damit noch immer den höchsten Wert in ganz Bayern - im bundesweiten Vergleich gibt es inzwischen zwei Landkreise, in denen die Infektionslage schlimmer scheint: Im Landkreis Altenburger Land in Thüringen ist der Inzidenzwert auf 558,2 angestiegen und der Vogtlandkreis in Sachsen meldete einen Wert von 555,3.

Das Problem mit dem Corona-Impfstoff in Oberfranken wurde ebenfalls inzwischen gelöst. Nachdem bei der Lieferung die Kühlkette unterbrochen wurde, musste der Impfstart unter anderem in Coburg verschoben werden. Das Bayerische Gesundheitsministerium sichert den betroffenen Gemeinden nun neue Impfdosen zu.

Update vom 27.12.2020, 13 Uhr: Coburg mit höchstem Corona-Warnwert in ganz Deutschland

Bereits vor Weihnachten ist der Inzidenzwert in Coburg massiv angestiegen. Inzwischen ist der Wert zwar leicht gesunken, Coburg weist aber dennoch den höchsten Corona-Warnwert in ganz Deutschland auf. Dieser liegt laut Zahlen des RKI aktuell bei 542,95 (Stand 27.12.2020, 0 Uhr).

Zur Tatsache, dass Coburg am Sonntag die Inzidenzwert-Liste des RKI bundesweit anführte, sagte Louay Yassin, Pressesprecher der Stadt Coburg am Sonntag: „Das ist eine sehr traurige Nachricht. Immerhin sind die Zahlen in den letzten beiden Tagen rückläufig, wir sind derzeit auf dem richtigen Weg. Hinzu kommt, dass mehr als 200 Zähler des aktuellen Inzidenzwertes der Stadt auf Corona-Infektionen in Pflegeheimen zurückzuführen ist.“ Ohne diese klar definierbaren Hotspots läge die Stadt etwa bei einem Inzidenzwert von 300, eventuell sogar darunter. „Das ist noch immer alles andere zufriedenstellend und die Stadtspitze ist besorgt“, so Yassin. 

Die Stadt Coburg hatte sich schon vor Weihnachten in einem dringlichen Appell per Lautsprecherwagen und mit einem Aufruf an die Bevölkerung gewandt, zuhause zu bleiben. Diese Aufrufe werden zum Start der neuen Woche über Radio, Zeitung und Social Media intensiviert. „Wir sind nicht über dem Berg“, erklärt Yassin. „Dass der Freistaat in Oberfranken gerade jetzt Schwierigkeiten mit Lieferung der Impfungen hat, ist zusätzlich tragisch.“

Wegen einer Panne in der Kühlkette ist der Impfstart am Sonntag in mehreren oberfränkischen Städten ausgefallen - darunter auch Coburg. 

 

Update vom 24.12.2020, 09.49 Uhr: Inzidenz bei 518,60 - Coburg mit höchstem Corona-Wert in ganz Bayern - Platz 5 in Deutschland

In der Stadt Coburg hat die 7-Tage-Inzidenz über Nacht massiv zugenommen. Der Corona-Warnwert liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts an Heiligabend (24. Dezember 2020) bei 518,60. Das ist die höchste Inzidenz im ganzen Freistaat Bayern. Auf Platz zwei folgt der Landkreis Regen (479,27) in Niederbayern. Den dritthöchsten Wert Bayerns hat am Donnerstag die Stadt Hof (381,89) inne. Deutschlandweit belegt Coburg in der Rangliste der meisten Neuinfektionen der letzten sieben Tage Platz 5.

Verantwortlich für den immensen Anstieg könnten zwei verschiedene "Infektionsherde" sein. Laut einer Meldung der Stadt Coburg ließ sich das starke Corona-Ausbruchsgeschehen zuletzt auf zwei stationäre Einrichtungen zurückführen.

Unterdessen ist der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Coburg gegenüber dem Vortag leicht zurückgegangen. Dort beträgt die Inzidenz am Donnerstag  274,36.

Update vom 18.12.2020, 15 Uhr: Neue Corona-Regeln für Stadt Coburg gelten ab sofort

Wegen des nachhaltigen Überschreitens des Inzidenzwertes von 300 ist die Stadt Coburg gezwungen, weitere Einschränkungen anzuordnen. Das gibt das Landratsamt am Freitagnachmittag (18. Dezember 2020) bekannt. 

Die neuen Corona-Regeln für die Stadt Coburg seien laut Landratsamt weitgehend identisch mit denen des Landkreises, um bei den Bürgerinnen und Bürgern keine Unsicherheiten zu bewirken. Sie treten sofort in Kraft (18. Dezember 2020, 15 Uhr).

Die neuen Regelungen gelten bis 10. Januar 2021. Die Regelungen für Weihnachten bleiben bestehen wie bisher festgelegt. 

Verschärfte Corona-Maßnahmen: Das gilt ab 18. Dezember für die Stadt Coburg

  • Das Verlassen der Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.
  • Der Aufenthalt in der Stadt Coburg von Personen, die ihren Wohnsitz außerhalb haben, ist ebenfalls nur erlaubt, wenn triftige Gründe vorliegen. 
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft ist nur noch mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig.
  • Besuche von Mitgliedern eines anderen Hausstandes in der eigenen Wohnung (insgesamt maximal 5 Erwachsene) bleiben erlaubt, um Vereinsamung zu verhindern. 
  • Behördengänge sind nur dann erlaubt, wenn ein persönliches Erscheinen zwingend erforderlich ist. Die Ämter der Stadt Coburg bleiben für diese Fälle offen. Allerdings können diese Behördengänge nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden. Termin-Vereinbarung unter www.coburg.de/online-terminvergabe oder unter Tel. 09561/89-0.
  • Versammlungen in geschlossenen Räumen sind untersagt. Bei Versammlungen unter freiem Himmel ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt und die Dauer auf 60 Minuten. Prinzipiell ist ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Gottesdienste im Freien sind auf 75, in Gebäuden auf 50 Teilnehmer begrenzt. Musikalische Begleitungen, für die ein Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich ist oder bei denen der korrekte Sitz der Mund-Nasen-Bedeckung beeinträchtigt ist, wie z. B. Posaunenchor, sind untersagt. Ebenso wie die Darbietungen von Chören.
  • Immerhin dürfen Marktstände künftig über ihr Sortiment an Lebensmitteln hinaus wieder ihr übliches Sortiment anbieten, soweit das Angebot überwiegend aus Lebensmitteln besteht. Reine Non-Food-Stände sind nicht erlaubt. 

Update vom 17.12.2020, 20 Uhr: Landkreis überschreitet Inzidenzwert von 300 - weitere Maßnahmen beschlossen

Nach der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Landkreise angehalten, ab einem Inzidenzwert von 300 weitere Anordnungen über die Lockdownmaßnahmen in Bayern hinaus zu treffen. Wie das Landratsamt am Donnerstagabend mitteilte, ist durch den aktuellen Inzidenzwert von 328,5 dieser Fall eingetreten. Nun sind weitere Einschränkungen für den Landkreis gültig: 

Ab dem 18.12.2020 bis zum 10.01.2020 gelten nun folgende weitergehende Maßnahmen:

Das Verlassen der eigenen Wohnung sowie der Aufenthalt im Landkreis Coburg von Personen außerhalb des Landkreises nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Zu diesen zählen nun nicht mehr:

Seit dem 16.12.2020 ist die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) in Kraft. Demnach müssen Kreisverwaltungsbehörden bei einer deutlich erhöhten 7-Tage-Inzidenz gegenüber dem Landesdurchschnitt weitergehende Anordnungen treffen. Nachdem die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz von 328,5 im Landkreis Coburg gegenüber dem Landesdurchschnitt von 210,5 deutlich erhöht ist, sind also weitere Einschränkungen für den Landkreis Coburg zu erlassen.

Im Einvernehmen mit der Regierung von Oberfranken hat der Landkreis deshalb heute in Ergänzung zur Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Allgemeinverfügung erlassen, die ab morgen, 18.12.2020, bis einschließlich 10.01.2021 gültig ist.

Demnach gilt im Landkreis Coburg ab morgen:

Ausgangsbeschränkung

Nach wie vor sind das Verlassen der eigenen Wohnung sowie der Aufenthalt im Landkreis Coburg von Personen außerhalb des Landkreises nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Zu diesen zählen nun nicht mehr:

  • Sport und Bewegung an der frischen Luft mit den Angehörigen eines weiteren Hausstandes
  • Behördengänge, soweit ein persönliches Erscheinen nicht zwingend erforderlich ist.

Die Regelungen zum Besuch eines anderen Haushalts ist jedoch weiterhin möglich. Dies sei laut Landratsamt bewusst geschehen, um ein "gerade in der Vorweihnachtszeit ein Zusammenkommen weiterhin zu ermöglichen". Unbenommen bleibt auch die Ausnahme-Regelung der Staatsregierung zu Weihnachten: Im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember können sich alle Angehörigen eines Hausstands mit vier über diesen Hausstand hinausgehenden, zum engsten Familienkreis gehörenden Personen + Kinder unter 14 Jahren treffen.

Außerdem gilt folgendes: 

Versammlungen in geschlossenen Räumen sind untersagt. Darüber hinaus gilt unter anderem eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf maximal 25 Personen bei Versammlungen unter freiem Himmel und eine zeitliche Beschränkung von max. 60 Minuten. Bei Versammlungen, die im Übrigen nur noch ortsfest stattfinden dürfen, ist die Mund-Nasen-Bedeckung dauerhaft zu tragen.

Besuche in Einrichtungen (Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Krankenhäuser, ambulant betreute Wohnungsgemeinschaften, Altenheimen und Seniorenresidenzen)

In allen Einrichtungen hat jeder Besucher insbesondere eine FFP2-Maske zu tragen. Die Besuchsdauer eines jeden Besuchers ist auf 60 Minuten beschränkt. Besuche in einem Mehrbettzimmer oder Gemeinschaftszimmer dürfen nicht gleichzeitig stattfinden. Zwischen den Besuchen ist ausreichend zeitlicher Abstand einzuhalten. Die Besucher dürfen sich nicht begegnen.

Maßnahmen für Mitarbeiter in Einrichtungen: Jeder Mitarbeiter, der direkten Kontakt zu den Bewohnern/Patienten in der Einrichtung hat, hat eine FFP2-Maske zu tragen.

Maßnahmen für Mitarbeiter bei ambulanten Pflegediensten: Jeder Mitarbeiter hat beim Betreten und bis zum Verlassen der Wohnung eine FFP2-Maske zu tragen. Die Mitarbeiter haben sich regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, einer Testung zu unterziehen

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften

Musikalische Begleitungen, für die ein Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich ist oder bei denen der korrekte Sitz der Mund-Nasen-Bedeckung beeinträchtigt ist, wie z. B. Posaunenchor, sind untersagt. Ebenso sind Darbietungen von Chören untersagt.

Im Freien beträgt unter Einhaltung der Abstandsregel die Höchstteilnehmerzahl 75 Personen.

Update vom 04.12.2020, 14.45 Uhr: Stadt Coburg führt strengere Corona-Regeln ein

Die Stadt Coburg hat am Freitag offiziell den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 200 überschritten, teilte die Stadt am Freitag mit. Nach den Zahlen des Robert-Koch-Institutes liegt der Wert bei 204,5 (Stand: 04.12., 0.00 Uhr). Zuletzt wurden 21 Neuinfektionen über das Gesundheitsamt gemeldet.

Ab Samstag, dem 5. Dezember, gelten daher verschärfte Corona-Regeln für die Einwohner der Stadt. Konkret gelten die folgenden Maßnahmen:

  • Auf Märkten, zum Beispiel dem Wochenmarkt, dürfen nur noch Lebensmittel verkauft werden
  • Musik- und Fahrschulen dürfen keinen Präsenzunterricht mehr anbieten - theoretische und praktische Führerscheinprüfungen dürfen weiter stattfinden
  • In Schulen muss ab der achten Klasse der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden - ist das nicht möglich, kommt es zum Wechselunterricht (Regelung trat bereits am 30.11.2020 in Kraft)

Zudem gilt weiterhin, dass sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei noch nicht mitgezählt.

Update vom 03.12.2020, 18.40 Uhr: Landkreis Coburg überschreitet bald 300er-Inzidenz-Marke

Der Inzidenzwert des Landkreises Coburg liegt am Donnerstag, 3. Dezember bei 298,6.  Daher bereitet der Landkreis derzeit, in Abstimmung mit der Regierung von Oberfranken, die Maßnahmen vor, die ab einem Inzidenzwert von 300 im Coburger Land gelten werden. Denn dann ist die Kreisverwaltungsbehörde nach der neunten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verpflichtet, weitere einschränkende Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Dazu Landrat Sebastian Straubel: „Die Ansteckungswege im Coburger Land sind sehr vielfältig. Deshalb haben wir uns über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus Gedanken gemacht. Die steigenden Infektionszahlen zeigen leider, dass das Ausbruchsgeschehen weiterhin sehr dynamisch ist. Ich bitte deshalb darum, weiterhin ganz genau zu überlegen, welche Kontakte, Erledigungen oder Termine tatsächlich notwendig sind. Auch wenn es schwer fällt, die Einschränkungen, insbesondere von Kontakten zu anderen, sind derzeit unsere einzige Chance, die Weiterverbreitung des Virus so gering wie möglich zu halten. Ich appelliere an jeden Einzelnen, dazu einen Beitrag leisten.“

Update vom 01.12.2020, 21.50 Uhr: Maskenpflicht in Coburg an diesen Stellen

Aufgrund der neuen 9. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt in Coburg in den folgenden Bereichen ab heute ebenfalls die Maskenpflicht:

  • Großparkplatz Ketschenanger sowie Gehweg zur Ketschendorfer Straße
  • Ketschendorfer Straße ab Kreuzung Berliner Platz bis Ketschentor
  • gesamte Ketschengasse
  • gesamte Rosengasse
  • gesamte Nägleinsgasse

Update  vom 27.11.2020, 15.30 Uhr: Standort für Corona-Impfzentrum steht - Zahl der Todesfälle steigt

Die Stadt und der Landkreis Coburg haben sich auf einen Standort für ein gemeinsames Impfzentrum geeinigt. Ab dem 15. Dezember soll das Zentrum im ehemaligen Freizeitzentrum Witzmannsberg betriebsbereit sein, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte.

"Das Impfzentrum ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum lang ersehnten Schutz vor dem gefährlichen Virus. Ich danke allen Beteiligten, die mitgewirkt haben, dass das Impfzentrum in Coburg Stadt und Land so zeitig realisiert werden kann", so Landrat Sebastian Straubel. Das Gebäude sei sowohl für Stadt- als auch Landkreisbevölkerung gut angebunden, unter anderem durch den Stadtbus.

Die ärztliche Leitung für das Zentrum steht ebenfalls bereits fest: Der Arzt Jens Stüber wird für die Leitung verantwortlich sein, Rudolf Bartek wird sein Stellvertreter. Der Betrieb wird zudem vom kommunalen Gesundheitsverbund Regiomed unterstützt.

Das ehemalige Freizeitzentrum in der Gemeinde Ahorn wurde erst 2019 saniert, was eine schnelle Nutzung erleichtert. Den aktuellen Nutzern sollen kurzfristig alternative Räumlichkeiten für die Zeit des Impfzentrums angboten werden.

Die Corona-Lage in der Region Coburg ist noch immer angespannt, insbesondere im Landkreis. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt aktuell bei 405, dabei entfallen 310 Infektionen auf den Landkreis und 95 auf die Stadt (Stand: 26.11.).

Im Landkreis Coburg gab es zudem vier neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Die Gesamtzahl der Toten in der Region steigt damit auf 42 an. Der Inzidenzwert der vergangenen sieben Tage liegt laut Robert-Koch-Institut im Landkreis weit über dem oberfränkischen Durchschnitt bei 237,47 (Stand: 27.11., 0.00 Uhr). In der Stadt fällt der Wert etwas geringer aus mit 153,39 (Stand: 27.11., 0.00 Uhr).

Wie Landrat Straubel anmerkte, sei ein Zusammenhang zwischen den steigenden Infektionszahlen im Landkreis und dem benachbarten Hildburghausen nicht auszuschließen. "Corona kennt keine Grenzen, das Infektionsgeschehen ist diffus und sehr dynamisch, weshalb wir es in der gesamten Region im Auge behalten müssen", so Straubel. Daher sei es umso wichtiger, dass sich jeder Einzelne an die Beschränkungen hält.

Update vom 30.10.2020, 15.14 Uhr: Verstärkerbusse sollen den Schülerverkehr entzerren

Ab sofort verstärken drei Busse den morgendlichen und nachmittäglichen Schülerverkehr im Landkreis Coburg, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes.  In Zusammenarbeit mit der Omnibusverkehr Franken GmbH konnte das Landratsamt jeweils zwei Fahrten auf den Linien 8309, 8318 und 8319 aufstocken.

Die Linie 8309 bekommt auf der morgendlichen Fahrt zwischen Trübenbach über Weidhausen und Neuensorg nach Neustadt einen Verstärker. Gleichzeit wird die Fahrt am Nachmittag ebenfalls unterstützt. 

Auf der Linie 8319 werden die morgendliche Fahrt ab Lichtenfels Bahnhof über Untersiemau nach Coburg und die Fahrt am Nachmittag ab der Schaumberger Schule über Untersiemau nach Herreth unterstützt. 
Ein zusätzlicher Bus fährt auch auf der Linie 8318 zwischen Oberlauter und Dörfles-Esbach am Morgen und am Nachmittag. 

Das Landratsamt bemühe sich weiterhin, auch für andere Linien Verstärkerbusse zu bekommen, heißt es in der Meldung weiter.

Es gilt weiterhin: Maske tragen im ÖPNV

Das oberste Gebot ist weiterhin das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen Haltestellen und im Bus. Denn durch zunehmendes Fahrgastaufkommen wird es schwieriger, den Abstand einzuhalten. 

Genauere Informationen zu den unterstützenden Verstärkerfahrten finden Sie auf coburgmobil.de.

Update vom 30.10.2020, 15.10 Uhr: Sporthallen in Coburg und weitere Einrichtungen schließen

Wie die Stadt Coburg mitteilt, ergeben sich aufgrund der bundesweiten Bestimmungen für die Einrichtungen und Aktivitäten der Stadt Coburg folgende Beschränkungen: Tourist-Information und Puppenmuseum sind ab Montag, 2. November, geschlossen.

Stadtführungen finden im November nicht statt. Auch das „Haus am See“ in Wüstenahorn bleibt im November geschlossen. Allerdings sind hier spezielle Beratungsangebote weiterhin nach Anmeldung möglich. 

Alle Sporthallen sind bereits ab Samstag, 31. Oktober, für Vereinssport und Schulsport geschlossen. Ausnahmen gelten für den Profi-Sport.

Stadtbücherei und Jugendzentren bleiben geöffnet

Die Stadtbücherei bleibt geöffnet. Offen sind auch weiterhin die Jugendzentren Domino, Coje und Kijuz. Spielplätze und Bolzplätze können ebenfalls weiterhin genutzt werden. Hier werden Eltern und Jugendliche gebeten, auf ausreichend Abstand zu achten. 

Die Stadtverwaltung Coburg bleibt grundsätzlich weiter geöffnet. Zum Schutz der Gesundheit von Beschäftigten und Besuchern ist weiterhin zwingend erforderlich, vor einem Besuch einen individuellen Termin zu vereinbaren. Diese werden am besten direkt mit jeweiligen Amt abgestimmt. Die Kontaktdaten von Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung findet man ganz einfach unter Bürgerdienste online. Ansonsten sind Terminvereinbarungen allgemein über die Telefonnummer 09561/89-0 und mit dem Bürgerbüro im Rathaus weiterhin über die Telefonnummer 09561/89-1111 möglich. Für Besucher von städtischen Einrichtungen gilt ausnahmslos Maskenpflicht. 

Fragen zu Corona-Beschränkungen?

Über die Zentral-Rufnummer der Stadtverwaltung 09561/89-0 können auch spezielle Fragen zu Corona-Beschränkungen im Stadtgebiet gestellt werden. Am Samstag steht zwischen 9:00 und 12:00 Uhr bei dringenden Fragen zum Corona-Management allgemein die Hotline des Landratsamts 09561/514-9393 zur Verfügung.
Wichtig ist, dass medizinische Fragen und Gesundheitsprobleme ausschließlich mit dem jeweiligen Haus- oder Facharzt sowie im Notfall über die Hotline des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 geklärt werden können!

Viele Antworten zu den Corona-Beschränkungen und –Verhaltensweisen sind auf der Website der Stadt Coburg zu finden und vor allem auf der Website der Bayerischen Staatsregierung

Update vom 29.10.2020, 17 Uhr: Testzentrum bittet um Mithilfe - immer wieder Staus in Coburg

Beim Testzentrum an der HUK Arena in Coburg kommt es immer wieder zu Staus. Daher bittet das Landratsamt nun in einer Mitteilung um die Mithilfe. 

Grund für die Verzögerungen sind Menschen, die entweder ohne Termin kommen oder sich zu vereinbarten Terminen verspäten oder zu früh auftauchen. Daher hat das Testzentrum nun folgende Bitten: 

  • Bitte kommen Sie weder zu früh noch zu spät zu ihrem Termin. Denn das führt vor Ort immer wieder zu Verkehrsproblemen. 
  • Menschen, die bereits Symptome haben, sollten sich auf jeden Fall telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser kann Tests auch selbst vornehmen.
  • Für einen Test sind unbedingt ein gültiger Ausweis und die Gesundheitskarte sowie ein funktionierender Stift mitzubringen. Bitte halten Sie Gesundheitskarte, Ausweis und die vollständig ausgefüllte Datenschutzerklärung, die von Mitarbeitern am Testzentrum ausgegebenwird, bereit, wenn Sie vorfahren.
  • Das Testzentrum funktioniert nach dem Prinzip des sogenannten Drive-by-Verfahrens: Die Zufahrt erfolgt über die HUK-Arena, Oudenaarder Str. 1, in Coburg. Nach Registrierung und Identifizierung am Autofenster erfolgt die langsame Weiterfahrt zur Abstrichposition. Die Probe der jeweils getesteten Person wird nach der Abstrichentnahme an das Labor geschickt, die Proben sind meistens am Folgetag nach dem Abstrich bearbeitet.
  • Firmen und Einrichtungen, die Testreihen in höherer Anzahl durchführen lassen müssen, wenden sich bitte an Gesundheitsamt oder Landratsamt. Hier besteht die Möglichkeit, gegebenenfalls ein mobiles Testzentrum zu entsenden.
  • Trotz aller Vorkehrungen wird es immer wieder zu Staus kommen, deshalb bittet das Testzentrum um Geduld und darum, Zeit mitzubringen.

Update vom 28.10.2020, 13.30 Uhr: Stadt rät von Halloweenumzügen und Partys ab

Auch wenn sich viele Kinder und Jugendliche auf Halloween, die Umzüge und die Partys freuen, rät dieStadt Coburg in einer Pressemitteilung am Donnerstag (28. Oktober 2020) davon ab. Der harmlose Spaß könnte schwerwiegende Folgen haben, heißt es. 

Coburg ist in der roten Corona-Phase und steuert auf die dunkelrote zu. "Wir hoffen, dies abwenden zu können,“ erklärt Louay Yassin, Pressesprecher der Stadt Coburg in der Pressemitteilung. "Allerdings müssen dazu leider auch Kinder und Jugendliche ihren Beitrag leisten.“ Es könne vor allem für ältere Bürger und Risikogruppen gefährlich sein, wenn sich das Corona-Virus durch Umzüge in der Nachbarschaft verbreiten würde. 

Auch Halloween-Feiern zuhause sollten möglichst entfallen, bittet die Stadt Coburg.

Update vom 23.10.2020, 14.15 Uhr: Corona-Ampel in der Stadt Coburg auf rot - diese Regeln treten jetzt in Kraft

Aufgrund weiterer Corona-Erkrankungen im Stadtgebiet hat Coburg am Freitag auch die Grenze zur roten Corona-Warnstufe überschritten. „Es war leider zu befürchten, dass diese Situation eintritt, denn der Inzidenzwert lag am Mittwoch und Donnerstag bei 46,3 für die Stadt“, erklärte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. Das berichtete die Stadt Coburg am Freitagmittag (23. Oktober 2020) in einer Pressemitteilung.

Die Beschränkungen der roten Phase treten offiziell ab Sonntag, 0 Uhr, in Kraft. Bis dahin gilt offiziell weiterhin die Warnstufe Gelb. Sauerteig appellierte erneut an die Coburger, sich ab sofort an die strengen Regelungen  der bayerischen Corona-Strategie zu halten. „Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Schwachen unserer Gesellschaft.“ Vor allem junge Leute seien manchmal noch relativ sorglos im Umgang miteinander. „Aber es ist wichtig für uns alle, weitere Infektionen und damit einen Lockdown zu verhindern. Ich bedanke mich bei all denen, die sich zum Wohle ihrer Mitmenschen stets vernünftig verhalten, so anstrengend das auch sein mag.“

Die Regelungen der roten Stufe sind, zusätzlich zu den Einschränkungen der gelben Stufe

  • Maskenpflicht an Schulen besteht für alle Jahrgangsstufen. In der Stadt Coburg sind bereits 3 Schulen betroffen.
  • Private Feiern (beispielsweise Geburtstagsfeiern) und Kontakte werden auf maximal 5 Personen oder 2 Haushalte begrenzt.
  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und auf privat genutzten Grundstücken ist auf die Angehörigen von 2 Haushalten oder höchstens 5 Personen beschränkt.
  • Für Gaststätten besteht eine Sperrstunde von 22 Uhr bis 6 Uhr.  Auch Tankstellen ist der Alkoholverkauf ab 22 Uhr untersagt. Es besteht zudem ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr.

Symbolbild: Nicolas Armer/dpa

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