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Das Coronavirus ist auch in der Region Coburg weiterhin ein wichtiges Thema. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 19.02.2021, 14.50 Uhr: Keine Ausgangssperre mehr in Coburg – Schulen öffnen wieder stufenweise

Nachdem die Stadt Coburg sieben Tage lang unter dem Inzidenzwert 100 liegt, entfällt ab Samstag (20. Februar 2021), 5 Uhr, die nächtliche Ausgangssperre. Das teilt die Stadt Coburg am Freitag (19. Februar 2021) mit. Weiterhin gilt das vom Freistaat Bayern verfügte Gebot, dass nur eine Person einen weiteren Haushalt besuchen oder mit diesem unterwegs sein darf.

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Die Maskenpflicht in der Innenstadt gilt bereits seit Montag, 15. Februar, nicht mehr. Allerdings gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht in Geschäften (inklusive Marktstände), Bussen, Behörden, Arztpraxen sowie an Bushaltestellen und Parkplätzen.

Außerdem können ab Montag Fahrschulen wieder öffnen. Hier gilt dann auch FFP2-Maskenpflicht.

Schulbetrieb startet wieder ab Montag

Da auch der Landkreis deutlich unter der 7-Tage-Inzidenz von 100 liegt, haben Stadt und Landkreis in Abstimmung mit dem Staatlichen Gesundheitsamt sowie dem Staatlichen Schulamt entschieden, dass der Schulbetreib wieder stufenweise gestartet wird. Sollte der Inzidenzwert wieder über 100 steigen, muss diese Öffnung nach der Verordnung des Freistaats Bayern allerdings wieder zurückgenommen werden. 

In folgenden Jahrgangsstufen allgemeinbildender und beruflicher Schulen (einschließlich der entsprechenden Förderschulen) findet ab Montag, 22. Februar, wieder Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht:

  • an Grundschulen die Jahrgangsstufen 1 bis 4 
  • an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Förderzentren, einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen, sowie an weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf sowie Hören und weiterer Förderbedarf 
  • an Mittelschulen und Förderzentren die Jahrgangsstufen 9 und 10 sowie die Vorbereitungsklassen 2 
  • an Mittelschulen die Deutschklassen der Jahrgangsstufe 9 einschließlich der jahrgangskombinierten Klassen mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 
  • an den Realschulen die Jahrgangsstufe 10 
  • an den 3-stufigen und 4-stufigen Wirtschaftsschulen die Jahrgangsstufe 10 sowie an den 2-stufigen Wirtschaftsschulen die Jahrgangsstufe 11 
  • an Gymnasien die Jahrgangsstufe 12 
  • an den Beruflichen Oberschulen die Jahrgangsstufen 12 und 13 
  • Jahrgangsstufen an allen sonstigen beruflichen Schulen, in welchen Schülerinnen und Schüler bis zum 31. Juli 2021 Abschlüsse (einschließlich Kammerprüfungen) erwerben 
  • an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken 

Notbetreuungen für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleiben bestehen. Über die Aufnahme entscheiden die jeweiligen Leitungen. Die konkreten Informationen zum Unterrichtsstart erhalten Eltern direkt über ihre Schule.

Auch Kitas, Mittagsbetreuungen und offene Ganztagsangebote können wieder genutzt werden. Die jeweiligen Träger haben ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten. 

Für theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische Fahrprüfungen gilt für das Lehrpersonal eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Für die Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht. Für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Prüfungen gilt FFP2-Maskenpflicht für alle Fahrzeuginsassen.

Update vom 02.02.2021, 15 Uhr: Mutation B.1.1.7  im Landkreis Coburg angekommen

"Das Corona-Geschehen ist dynamisch" - so bewertet Landrat Sebastian Straubel die Lage im Landkreis Coburg. Die Zahlen der Infektionen und der Inzidenz sind rückläufig - etwa 80 Neuinfektionen und rund doppelt so viele Genesene seien zu verzeichnen, so der Landkreis in einer Pressemitteilung am Dienstag.

Der Landkreis Coburg bleibt nicht verschont von Virusmutationen. Im Landkreis Coburg ist derzeit ein Fall einer Virusmutation bekannt. Dabei handelt es sich um die Virusvariante B1.1.7 (Großbritannien). Bekannt geworden ist diese durch die Laboruntersuchung in der Folge eines PCR-Tests.

Das Gesundheitsamt Coburg hat sofort alle erforderlichen Schritte eingeleitet, um eine Weiterverbreitung dieser Virusmutation einzudämmen. So erfolgten insbesondere bereits die Quarantänemaßnahmen sowie die strikte Kontaktnachverfolgung.

Die positive Entwicklung bei den Infektionszahlen sei zwar vorsichtig optimistisch zu betrachten, so Landrat Straubel. Dennoch zeige insbesondere das derzeitige bundesweite Geschehen in Sachen Virusmutationen, dass es weiter gilt, vorsichtig zu sein.

Update vom 30.01.2021, 20.00 Uhr: Landratsamt beschließt für Behörfen FFP2-Maskenpflicht

Das Landratsamt Coburg hat sich dazu entschieden, ab Montag, 01. Februar 2021, eine FFP2-Maskenpflicht für Mitarbeiter und Besucher einzuführen. Die Regelung bleibt so lange bestehen, wie sie im Freistaat Bayern besteht, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung vom Samstag (30. Januar 2021).

Zusätzlich gilt die Regelung auch im Jobcenter Coburg und im Zweckverband Zulassung. Ohne FFP2-Maske ist Besuchern der genannten Behörden der Zutritt nicht gestattet. 

Update vom 25.01.2021, 13.00 Uhr: Landkreis Coburg hebt 15-Kilometer-Regel auf - was gilt in der Stadt?

Zum siebten Tag in Folge lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Coburg unter 200 pro 100.000 Einwohner. Die 15-Kilometer-Regel kann daher aufgehoben werden, wie das Landratsamt am Montag (25.01.2021) mitteilte. Touristische Ausflüge in mehr als 15 Kilometern Entfernung ab der Gemeindegrenze sind damit also wieder erlaubt.

Landrat Sebastian Straubel appelliert dennoch an die Bürgerinnen und Bürger, die Corona-Situation im Landkreis nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: "Nach wie vor liegt der Inzidenzwert im dreistelligen Bereich und das ist zu hoch. Jede Infektion ist eine zu viel." Der Inzidenzwert liegt laut den Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) aktuell bei 133,72 (Stand: 25.01., 0.00 Uhr). 

Die Bürger sollen daher weiterhin ihre Kontakte beschränken, zudem gilt weiterhin die Maskenpflicht und ein Alkoholverbot an bestimmten öffentlichen Plätzen im Landkreis. 

Für die Bewohner der Stadt Coburg bleibt die 15-Kilometer-Regelung dagegen bestehen, wie die Stadt in einer Mitteilung betonte. Laut dem RKI liegt der Inzidenzwert hier immer noch bei 221,6 (Stand: 25.01., 0.00 Uhr). Wie der Pressesprecher der Stadt Louay Yassin hinzufügte, werden die Bürgerinnen und Bürger außerdem gebeten, die öffentlichen Verkehrsmitteln nur aus triftigen Gründen zu nutzen - trotz der neuen FFP2-Maskenpflicht.

Auch in der Stadt Coburg gilt die Maskenpflicht in der Innenstadt weiterhin und das Alkoholverbot auf den Straßen und Plätzen im Innenstadtbereich wurden erneut erlassen, nachdem der bayerische Verwaltungsgerichtshof das bayernweite Verbot gekippt hatte.

Update vom 12.01.2021, 14.15 Uhr: Stadt Coburg erlässt Allgemeinverfügung - Landkreis schließt sich an

Laut Angaben des RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Coburg weit über 300 (323,8). Im Kampf gegen das Coronavirus und die hohen Zahlen hat die Stadt Coburg deshalb eine neue Allgemeinverfügung erlassen. "Wir folgen hier den Vorgaben des Freistaates", erklärt Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig in einer entsprechenden Pressemitteilung vom Dienstag (12. Januar 2021).

Weiter sagt er: "Ich möchte die Coburgerinnen und Coburger aber darum bitten, gesellschaftliche Aktivitäten bis Ende Januar zurückzufahren und sich mit so wenig wie möglich anderen Haushalten zu treffen. Die Infektionszahlen steigen in Coburg wieder. Das liegt nach Auskunft der Experten daran, dass sich leider einige nicht oder nicht ausreichend an die Beschränkungen halten. So schaffen wir es nicht, von den hohen Inzidenzwerten herunterzukommen."

Sauerteig bittet darum, so oft wie möglich Maske zu tragen. Durch die Inzidenz über einem Wert von 200 gilt außerdem in der Stadt Coburg - wie auch im Landkreis - die 15-Kilometer-Regel. Zudem trifft die Stadt folgende Regelungen über die Vorgaben des Freistaates hinaus: 

  • Behördengänge sind nur gestattet, wenn ein persönliches Erscheinen zwingend notwendig ist
  • Gottesdienste im Innenraum sind untersagt, draußen sind sie auf 50 Menschen begrenzt
  • Versammlungen im Innenraum sind ebenfalls untersagt. Im Freien dürfen sich für Versammlungen 25 Menschen für maximal 60 Minuten zusammenfinden. Der Abstand von zwei Metern zwischen den Beteiligten ist dabei einzuhalten
  • In Pflegeeinrichtungen gilt eine FFP2-Maskenpflicht, die Besuchsdauer ist auf 30 Minuten beschränkt
  • Bei Beerdigungen ist eine musikalische Begleitung auch ohne Mund-Nasen-Schutz durch eine Einzelperson bei großem Abstand von fünf Metern erlaubt

Eine Maskenpflicht gilt in folgenden Bereichen: 

Wie das Landratsamt Coburg am Dienstag (12. Januar 2021) berichtet, schließt sich der Landkreis der Allgemeinverfügung der Stadt Coburg an. Demnach gelten dieselben Regeln im Landkreis wie auch in der Stadt. Außerdem gilt eine Maskenpflicht auf folgenden Plätzen im Landkreis: 

Bad Rodach: 

  • Marktplatz von Herrengasse 1 bis Einmündung Alexandrinenstraße/ Wallgasse und Hildburghäuser Straße Einmündung Neugasse bis Coburger Straße Einmündung Fahrstraße 
  • Bahnsteig am Bahnhof
  • Kurpark

Neustadt bei Coburg:

  • Fußgängerzone Marktplatz 

Rödental: 

  • Parkdeck mit Tiefgarage Rathausstraße 
  • Parkdeck mit Tiefgarage Mecklenburger Straße 
  • Parkplatz Gnaileser Straße
  • Parkplatz Bürgermeister Ferdinand-Fischer-Straße
  • Parkplatz Rathausstraße / Hallenbad 
  • Tiefgarage Bürgerplatz 2 

Seßlach: 

  • Maximiliansplatz 
  • Kirchplatz 

Sonnefeld: 

  • Domänenplatz

 

Foto: Oliver Schmidt

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