Vor allem Plastik, das über die Flüsse irgendwann in die Meere gelangt, ist mittlerweile zu einem weltweiten Umweltproblem und zur Gefahr für Fische und Meerestiere geworden. Deshalb beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder der Verein Kanu- und Outdoorsport Coburger Land (KaOs) an der Main-Ramadama-Aktion, wie es in einem Bericht des Clubs heißt. Und weiter:

"Das war aber eine ganz schön große Ausbeute", sagte die jüngste neunjährige Müllsammlerin beim Ausladen des gesammelten Unrats, der zwischen Hausen und Nedensdorf aus dem Main gefischt wurde. Was fand sich da nicht alles an Unmengen Plastikmüll, Styroporteile, Flaschen, Auto-und Fahrradreifen, Schuhe, Plastikwanne u. Behälter, Straßenbegrenzungspfahl und sogar ein Viermannzelt. Viele Teile mussten mit langer Hakenstange und Rechen mühsam unter Bäumen und aus dem Gebüsch gezogen werden.
Akrobatische Anstrengungen waren nötig, um die vom letzten Hochwasser sehr hoch und fest hängenden Plastikteile herunter zu zerren, um sie im "Entsorgungskanadier" ab zu transportieren.

Das Fazit der elfköpfigen KaOs-Sammeltruppe fiel positiv aus: "Das Wetter war diesmal hervorragend, und für die Umwelt und den Main haben wir etwas Gutes tun können. Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei!"