Nach vier Monaten Bauzeit gingen jetzt die Gemeinden Hellingen mit den Ortsteilen Käßlitz, Rieth, Albingshausen, die Gemeinde Schlechtsart, die Gemeinde Schweickershausen und die Gemeinde Westhausen in Betrieb, informierte der Geschäftsführer der SÜC//dacor GmbH, Uwe Meyer. Im Dezember folge noch der Heldburger Stadtteil Gellershausen. Die Gemeinden Ummerstadt und Gompertshausen waren bereits in Betrieb.

Alle verfügen nun über die sogenannte VDSL2 Technik, die Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit pro Sekunde zulässt und die in der Zukunft mit VDSL2-Vectoring bis zu 100 Mbit pro Sekunde bieten kann. Insgesamt sind 16 Kilometer Lehrrohre und 22 Kilometer Glasfaser verlegt worden. Die Investitionskosten für den Leitungsbau beliefen sich auf 550.000 Euro, gefördert vom Freistaat Thüringen.

Der Leiter des Breitbandkompetenzzentrums im Freistaat Thüringen, Andreas Kaßbohm, lobte den Ausbau "im ehemaligen Zonenrandgebiet" als vorbildlich.

Für die Bürger und die Firmen in den versorgten Gebieten ergibt sich dadurch eine "erhebliche Verbesserung der Telekommunikationsinfrastruktur, die nun zeitgemäße Internetdienste zulässt", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Und: "Das Heldburger Unterland ist mit dem Ausbau auch Bestandteil eines regional weiträumigen Glasfaser-Datenversorgungsnetzes, das vom unterfränkischen Bad Königshofen bis nach Altenkunstadt und vom Froschgrundsee in Rödental bis nach Bamberg reicht und in Coburg seinen Mittelpunkt hat."