• Coburg: Knöllchen können jetzt per PayPal bezahlt werden
  • Verwarnungen werden per QR-Code gescannt 
  • Auch ohne Konto möglich: So funktioniert das Begleichen der Strafzettel 

Durchschnittliche 165 Parkverstöße ahnde die Stadt Coburg pro Tag, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Das bedeute auch165 Bareinzahlungen oder Überweisungen, um das Verwarngeld zu bezahlen. Mit PayPal biete die Verkehrsüberwachung der Stadt Coburg nun "einen weiteren, unkomplizierten Zahlungsweg an", erklärt die Verwaltung. 

Knöllchen in Coburg per PayPal bezahlen - "dann ist Thema schnell vergessen"

Auf den Verwarnungen finde sich ein QR-Code, der einfach mit dem Smartphone gescannt werden kann. Dieser leite auf eine offizielle Bezahlseite weiter. Hier könne man sich mit dem eigenen PayPal-Account anmelden und über dieses Konto den Betrag begleichen. Aber auch ohne PayPal-Konto sei das Bezahlen auf diesem Weg möglich.

PayPal biete nämlich die Möglichkeit, den Bezahlvorgang per Lastschrift abzuwickeln. Das neue Verfahren habe einen 30-tägigen Testlauf hinter sich. Mehr als 600 Verwarnungen seien seither digital bezahlt, das entspreche einem Betrag von rund 14.000 Euro, so die Stadt: "In den vergangenen zwei Jahren haben viele Menschen das bargeldlose Bezahlen zu schätzen gelernt."

Die Stadtverwaltung biete "Bürger*innen bereits seit Januar an, Rechnungen via PayPal zu bezahlen". Die Zahlung von Verwarnungen sei ein "weiterer Schritt bei der Digitalisierung der Coburger Verwaltung", so Sprecher Louay Yassin. "Ein schnell bezahltes Knöllchen ist gut. Dann ist das Thema auch schnell vergessen. Das Knöllchen, das unsere Verkehrsüberwachung gar nicht erst ausstellen muss, ist mir immer noch lieber."

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