Das Staatliche Bauamt Bamberg kündigt umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an der Coburger "Westtangente" und der "Anschlussstelle Gaudlitz" an. Im betroffenen Streckenabschnitt werden mit der Brückensanierung auch Deckenbau- und Entwässerungsarbeiten durchgeführt. Die umfangreichen Bauarbeiten werden laut Staatlichem Bauamt in acht Bauphasen zwischen Ende März und Mitte Dezember 2021 abgewickelt. Die Kosten dafür werden mit 3,8 Millionen Euro beziffert.

Wie das Staatliche Bauamt nun mitteilte, weisen die vier an der Anschlussstelle befindlichen Brückenbauwerke teilweise gravierende Schäden an tragenden Bauteilen sowie den Brückenoberseiten auf. Der Fahrbahnaufbau, die Abdichtungen, die Brückenkappen sowie das Schutzplankensystem und die Geländer müssen deshalb instandgesetzt werden. Hinzu kommen rund 1020 Meter Straße: Die beiden Richtungsfahrbahnen der B4, die nordwestliche Abfahrtsrampe sowie die Verbindung zwischen Gaudlitz-Kreuzung und Anschlussstelle (Staatsstraße 2202 ) erhalten neue Fahrbahn-Deckschichten und Markierungen. Auf der B4 selbst werden überdies der Mittelstreifen und die Schutzplanken auf einer Länge von rund 350 Metern erneuert.

Anschluss-Stelle teilweise gesperrt

Die - laut Bauamt - "hochbelastete Anschluss-Stelle" muss dafür teilweise gesperrt werden. Konkret: Von der Gaudlitz-Kreuzung kommend wird man auf die B4 auffahren können. Teilweise werden dafür Behelfsauffahrten angelegt. Von der B4 zur Gaudlitz-Kreuzung hinunter kommt man während der Bauzeit aber nicht. Auf der Stadtautobahn (B4) wird während der Arbeiten nur ein Fahrstreifen in jede Richtung zur Verfügung stehen. Der Verkehr wird abwechselnd auf der westlichen oder der östlichen Fahrbahn abgewickelt.

In Fahrtrichtung Norden wird der Verkehr je nach weiterer Fahrtrichtung entweder bereits an der Anschlussstelle Bahnhof ("Callenberger Abfahrt") oder der Anschlussstelle Rodacher Straße von der B4 abgeleitet. Wer von Norden kommt, muss an der Anschluss-Stelle Rodacher Straße von der B4 abfahren. Die Umleitungsstrecke führt in beide Richtungen über die Rodacher Straße und Callenberger Straße und wird entsprechend ausgeschildert. Die Umleitungen seien mit der Polizei und der städtischen Verkehrsbehörde abgestimmt, heißt es in der Mitteilung des Staatlichen Bauamts. Erst im vorigen Jahr war es monatelang auf der Callenberger Straße zu Staus gekommen, weil die Rodacher Straße gesperrt war.

Fünf Ampelanlagen mehr

Weil die Umleitungsstrecke und die Einmündungen der Abfahrten in die Rodacher Straße schon jetzt hoch belastet sind, ist geplant, mehrere zusätzliche provisorische Baustellen-Ampelanlagen aufzustellen: An der Einmündung der Abfahrt Bahnhof in die Callenberger Straße, an den beiden Einmündungen der Abfahrtsrampen von der B4 zur Rodacher Straße und an der Kreuzung Rodacher-/Callenberger- und Falkeneggstraße. Diese provisorischen Ampelanlagen werden laut Bauamt mit den bereits bestehenden an der Kreuzung Callenberger Straße/Lossaustraße/Kanonenweg sowie an der Einmündung der Friedrich-Rückert-Straße in die Rodacher Straße koordiniert. Die provisorischen Ampelkreuzungen werden entsprechend markiert und beschildert.

Das Staatliche Bauamt will im "Baustellenticker" auf seiner Homepage www.stbaba.bayern.de immer aktuell über die Arbeiten informieren.