In der Nacht auf Donnerstag (2. April 2020) fand trotz Ausgangsbeschränkungen eine Feier im oberfränkischen Coburg statt: Die Beteiligten feierten in einem Mehrfamilienhaus am Salzmarkt.

Laut Angaben der örtlichen Polizei machte sich ein 38-Jähriger gegen 01.15 Uhr mit seiner 29-jährigen Freundin von der Feier aus auf den Weg nach Hause. Der Mann war sehr betrunken und urinierte in das Treppenhaus und übergab sich in den Aufzug des Mehrfamilienhauses.

Coburg: Feier endet in Haftzelle

Die Beamten der Polizei trafen das Pärchen in der Heiligkreuzstraße an:  Da der 38-jährige den Polizisten gegenüber seine Personalien verweigerte, wurde er mit auf die Polizeidienststelle genommen.  Dort beleidigte er die Einsatzkräfte. Weil er sich nicht beruhigen ließ, nahm die Polizei ihn in Gewahrsam.

Gegen den 38-Jährigen wird nun aufgrund mehrerer Delikte ermittelt - unter anderem wegen Beleidigung der Polizeibeamten, Hausfriedensbruch und mehreren Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz und dem Ordnungswidrigkeitengesetz.

Auch alle anderen Feiernden, die vor Ort waren,  droht eine Anzeige gemäß dem Infektionsschutzgesetz.

Die Ausgangsbeschränkungen wurden beschlossen, um das Coronavirus einzudämmen: Auch in der Region breitet sich das Virus weiter aus.