Wer ist hier der "Boss"? Der Polizeihund wurde seinem Namen am Mittwochabend (11. November 2020) auf jeden Fall gerecht, denn er spürte einen flüchtigen 23 Jahre alten Autofahrer in einem Waldstück in Coburg auf. Der Mann stand unter Drogen und hatte keinen Führerschein.

Was war zuvor geschehen? Kurz vor 21 Uhr fuhr der 23-Jährige in eine Kontrollstelle der Polizei bei der Frankenbrücke. Kurz nachdem der Mann seinen Namen nannte, gab er plötzlich Gas und flüchtete.

Spürnase findet Flüchtigen: Im Dickicht entdeckt

Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt stoppte der Flüchtige das Fahrzeug, stieg aus und rannte in ein Waldstück am Ölberg. Nun kam die Stunde von Diensthund "Boss“, der mit seiner Spürnase die Witterung aufnahm. Nur wenig später konnte der Hund den Flüchtigen in einem Dickicht stellen und die Beamten nahmen den 23-Jährigen fest.

Wie sich herausstellte, hatte der flüchtige Autofahrer zu Beginn nicht nur einen falschen Namen angegeben, sondern stand auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und zudem war ihm bereits sein Führerschein behördlich entzogen worden. Eine Blutentnahme war die Folge der Drogenfahrt. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss von Rauschgift darf der Mann mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Auf seinen Führerschein wird er wohl nun noch länger warten müssen.