Glück im Unglück hatte am späten Freitagnachmittag ein 54-jähriger Pilot eines Kleinflugzeugs. Nach einer Notlandung überschlug sich die einmotorige Maschine. Der Luftfahrzeugführer blieb augenscheinlich unverletzt.
Gegen 17.45 Uhr ging der Notruf über das havarierte Flugzeug vom Typ Beechcraft 33 in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken ein. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei machten sich umgehend auf den Weg zum Einsatzort zwischen den Ortschaften Seidmannsdorf und Rohrbach.


Notlandung auf einer Wiese



Nach ersten Erkenntnissen war der Pilot mit der Maschine im Landanflug auf den Flugplatz Brandensteinsebene. Hierbei bemerkte der 54-Jährige einen plötzlichen Leistungsabfall und musste die Maschine auf einer Wiese notlanden. Nachdem der das Fluggerät sicher zu Boden brachte, sank dieses mit dem Bugrad im weichen Boden ein. Hierdurch überschlug sich das Flugzeug und blieb auf dem Dach beschädigt liegen. Der allein an Bord befindliche Pilot konnte sich selbst aus der Maschine befreien. Augenscheinlich blieb der Mann aus dem Landkreis Coburg unverletzt. Trotzdem begleitete ihn ein Notarzt zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus.


Rund 50.000 Euro Schaden


Ein Sachbearbeiter für Flugunfälle der Coburger Polizei übernahm die Untersuchungen zur Unglücksursache. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Die Bergung der Maschine muss von einer Spezialfirma übernommen werden.