Das Symposium fand in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. 30 Referentinnen und Referenten der Hochschule Coburg sowie Gäste aus der TU Braunschweig, der Universität Münster, des Thünen-Instituts Braunschweig und aus namhaften Unternehmen kamen zu Wort.

Einmal im Jahr treffen sich Studierende und Doktoranden aus den Studiengängen Technische Physik und Bioanalytik der Hochschule Coburg beim Biokraftstoffsymposium des TAC, um die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vorzustellen und sich der wissenschaftlichen Diskussion zu stellen. Sie nutzen diese Möglichkeit auch, um sich auf überregionale wissenschaftliche Tagungen oder den Berufsalltag in der Forschung von Unternehmen und Institutionen vorzubereiten. Denn zum wissenschaftlichen Arbeiten gehören auch die Präsentation und die Verteidigung der eigenen Ergebnisse.

Wie erfolgreich sie dabei mittlerweile sind, zeigte Prof. Dr.
Jürgen Krahl, Vorstandssprecher des TAC, in seinem Rückblick: Die Mitglieder der Biokraftstoff-Arbeitsgruppe wurden im letzten Jahr zu 57 nationalen und internationalen Vorträgen eingeladen. Sie veröffentlichten 38 wissenschaftliche Publikationen, es gab zwei Patenanmeldungen und zahlreiche Abschlussarbeiten. Außerdem schlossen zwei Mitarbeiter ihre Doktorarbeit ab. Aktuell arbeiten 12 wissenschaftliche Mitarbeiter in der Biokraftstoff-Arbeitsgruppe an ihrer Doktorarbeit. Zudem ist es gelungen, die Beziehungen zur Industrie auszubauen.

In diesem Jahr erstmals beim Symposium mit dabei waren Coburger und Neustadter Gymnasiasten, die sich im Rahmen des Schülerforschungszentrums für die Biokraftstoff-Forschung interessieren und aktiv daran mitwirken. Ohne Sponsoren wäre es laut TAC nicht möglich, das Symposium "in einem professionellem Rahmen" zu veranstalten. Die Unterstützungkommt unter anderem von Mineralölfirmen, dem Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (Bayme) und dem Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Das Biokraftstoffsymposium steht unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Krahl.