Ein kurioser Fall hat die Polizei in Coburg beschäftigt. Am Donnerstag, in den frühen Morgenstunden, lag ein 47-jähriger Coburger auf dem Schlossplatz. Zuvor hatte er sehr viel Wodka getrunken und wurde müde. Deshalb schloss er die Augen und machte ein Nickerchen.

Als er wieder wach wurde, bekam er Hunger. Mitten auf dem Schlossplatz entschied er sich dann für Kieselsteine.

Auf diesen kaute der Betrunkene so lange herum, bis er in der Polizeidienststelle in den Haftraum gebracht wurde. Dabei musste er getragen werden, da die Füße nicht mehr so wollten, wie sich der Coburger das vorstellte.

Auf dem Bett sitzend urinierte er schließlich auch noch auf den Boden des Haftraums. Für die Unterbringung in der Haftzelle und deren Reinigung, wird der Coburger tief in die Tasche greifen müssen.