21 Million Euro sind für den Ausbau vorgesehen. Allerdings ist das Vorhaben in Coburg umstritten, weil Verkehrsteilnehmer von Ahorn oder der Samuel-Schmidt-Straße kommend nur noch Richtung Süden weiterfahren können.

Wie der Coburg-Kronacher Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach (CSU) erläuterte, sei mit dem "vordringlichen Bedarf" sichergestellt, dass das Staatliche Bauamt die Planungen für den Ausbau vorantreiben dürfe. Vorher war die B4 im "weiteren Bedarf" eingestuft, was praktisch bedeutet hätte, dass bis 2030 wahrscheinlich nichts passiert wäre. Bis 2030 gilt der neue Verkehrswegeplan.

Nicht enthalten ist der Schienenlückenschluss zwischen Coburg und Südthüringen. Die Bundesländer Bayern und Thüringen hätten aber schriftlich erklärt, dass sie diesen Lückenschluss als Regionalstrecke planen wollen, sagte Michelbach. Dafür stehe Geld vom Bund zur Verfügung. Großer Güterverkehr sei dann zwar nicht möglich, aber "das kommt der Durchsetzung einer Trasse entgegen." Noch ist offen, wo die Trasse verlaufen soll.