Der Inzidenzwert des Landkreises Coburg lag in den vergangenen acht Tagen unter 300. Diese Situation hat sich allerdings vom 29. auf den 30. Dezember verändert. Am Mittwoch (Stand 30. Dezember, 0 Uhr) lag der Inzidenzwert bei 314,7. Aufgrund der am Mittwoch hinzugekommenen 68 Neuinfektionen wird der Inzidenzwert am Donnerstag erneut ansteigen und die 300-er Marke deutlich überschreiten.

"Deshalb prüfen die Verantwortlichen des Landkreises Coburg bereits eine Verschärfung der derzeit geltenden Maßnahmen", heißt es in einer Mitteilung von Corinna Rösler, der Pressesprecherin des Landratsamtes.

In der Mitteilung heißt es weiter: "Denn die Situation im Coburger Land ist weiter besorgniserregend, wie nicht nur die rasant steigende Zahl der Neuinfektionen zeigt, sondern auch die der Todesfälle: Allein in den vergangenen sieben Tagen verstarben in der Region 16 Bürger an und mit COVID-19.

Es gilt deshalb weiterhin, vorsichtig zu sein, Kontakte auf ein absolutes Minimum zu begrenzen, Abstand zu halten und einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. "Auch wenn es schwer fällt, aber insbesondere das Einschränken unserer Kontakte ist derzeit unsere einzige Chance, die Weiterverbreitung des Virus so gering wie möglich zu halten. Das Virus ist nach wie vor gefährlich, gerade für ältere und vorerkrankte Menschen. Bitte denken Sie an Ihre und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Jeder von uns kann und sollte einen Beitrag zur Eindämmung dieses Virus leisten", appelliert Landrat Sebastian Straubel an (CSU/Landvolk) die Bürger im Coburger Land.

Welche Maßnahmen konkret ergriffen werden und ab wann diese gelten, darüber beraten die Verantwortlichen des Landkreises derzeit mit der Regierung von Oberfranken und den Landkreis-Bürgermeistern. Die Bevölkerung wird darüber zeitnah informiert.