• Vogelgrippe nun auch in Bayreuth
  • Betroffenes Geflügel getötet
  • Erstmals Hühner betroffen
  • Bayreuth erlässt Allgemeinverfügung
  • Vogelgrippe für Menschen ungefährlich

In Unterfranken wurde die Geflügelpest vor kurzem in den Haßbergen festgestellt, wie inFranken.de berichtete. Nun wurde die Vogelgrippe auch in Oberfranken, genauer gesagt, der Gemeinde Pottenstein im Landkreis Bayreuth gefunden, wie das Landratsamt am Freitag (29.01.21) mitteilt. Nach Wildvögeln hat die Geflügelpest nun auch Tiere in Ställen erreicht.

Vogelgrippe in Bayreuth: Sicherheitsmaßnahmen angeordnet

Die Geflügelpest hat in Bayern erstmals auf Hausgeflügel übergegriffen. Der erste Fall in einem Bestand wurde in der Gemeinde Pottenstein im Landkreis Bayreuth bestätigt. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) konnte das Virus vom Typ HPAIV H5N8 nachweisen. Bereits am 28. Januar 2021 wurden alle 20 Hühner und Enten der betroffenen Geflügelhaltung gemäß den Vorschriften der bundesweit gültigen Geflügelpest-Verordnung getötet und fachgerecht  entsorgt.

Um eine Ausbreitung der Geflügelpest auf weitere Nutz- und Haustierbestände zu verhindern, wurden um den Ausbruchsbetrieb ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet festgelegt. Insbesondere für lebendes Geflügel, Eier und Geflügelfleischprodukte gelten in diesen Gebieten Verbringungsverbote. Wegen der Nähe zum Landkreis Forchheim würden auch dort durch das Landratsamt entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Das Landratsamt Bayreuth hat eine Allgemeinverfügung erlassen, aus der die entsprechenden Restriktionsgebiete sowie die angeordneten Schutzmaßnahmen hervorgehen. Die Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landratsamts zu finden.

Geflügelpest für Menschen ungefährlich

Zum Schutz der bayerischen Geflügelhaltungen sollen ab sofort verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für Haus- und Nutzgeflügel bayernweit angeordnet werden. Das Umweltministerium habe dies aufgrund der bei Wildvögeln vorliegenden Geflügelpestnachweise in Deutschland und Bayern veranlasst. Mit den Maßnahmen solle der Kontakt zwischen Wildvögeln und Haus- und Nutzgeflügel vermieden und so eine Einschleppung in die Geflügelhaltungen verhindert werden.

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Für Menschen ist die Vogelgrippe nicht gefährlich. Die Tierseuche tritt seit November immer stärker in Bayern auf. Die Infektionskrankheit kommt vor allem bei Wasservögeln vor. Bei Hühnern und Puten werden die höchsten Erkrankungs- und Sterberaten beobachtet – teilweise bis zu 100 Prozent. Die Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und wird daher staatlich bekämpft.

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine bayernweite Karte, aus denen sich die betroffenen Gebiete ergeben, sind auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter dem Stichwort ´Geflügelpest´ verfügbar. 

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