• Schwerer Unfall auf A9 bei Bayreuth: Mercedes kracht in Fiat
  • Hunde rennen aus Unfallauto weg
  • Rettungshubschrauber im Einsatz
  • Autobahn zweimal voll gesperrt

Am frühen Montagnachmittag (11. Januar 2021) kam es auf der A9 bei Bayreuth zu einer schweren Kollision. Ein Mercedes, der mit 200 km/h auf der linken Spur unterwegs war, krachte in einen Fiat und beschleunigte diesen so stark, dass beide Autos noch einen Sattelzug überholten. Die Polizei spricht von einem "massiven Aufprall". Zwei Schäferhunde, die im Fiat waren, rannten vor Schreck davon.

Schwerer Unfall auf A9 bei Bayreuth: Verstörte Hunde rennen weg

Am frühen Nachmittag fuhr ein 37-Jähriger mit seinem Fiat auf der A9 Richtung München. Nach einer Pause auf einem Rastplatz fuhr der Mann wieder auf die Autobahn und wollte auf den linken äußeren Streifen wechseln. Ein 30-jähriger Mercedes-Fahrer rauschte von hinten mit rund 200 km/h heran und krachte in das Heck des Autos. Dadurch wurde der Fiat des 37-Jährigen so stark beschleunigt, dass die beiden Wagen noch einen Lkw überholten.

Anschließend kamen beide Autos auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Im Fiat des 37-Jährigen befanden sich zwei ungesicherte Schäferhunde, die sich durch den Unfall erschraken und wegliefen. Eines der Tiere konnte rund drei Kilometer vom Unfallort entfernt gefunden werden. Der zweite Hund wurde von einigen Verkehrsteilnehmern gesehen, das Tier versteckte sich aber in schwer zugänglichem Gelände.

Nach dem Unfall wurden mehrere Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber gerufen. Wegen des Einsatzes musste die Autobahn voll gesperrt werden. Als die Unfallaufnahme beendet war, wurde der verstörte Hund fünf Kilometer weiter südlich von einem Verkehrsteilnehmer gesichtet.

A9 wird ein zweites Mal gesperrt

Um den Schäferhund einzufangen, wurde die Autobahn erneut gesperrt. Schließlich konnte das verängstigte Tier in dem entstandenen Stau eingefangen und dem Frauchen übergeben werden. 

Alle Beteiligten erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Fiats muss sich auf ein erhebliches Bußgeld einstellen: einerseits wegen des Ausscherens, andererseits wegen der ungesicherten Hunde.

Auf der B14 wurde Ende Dezember ein Hund angefahren - und einfach im Gebüsch liegen gelassen. Die genauen Hintergründe gibt es hier.