Auf der A9 im Landkreis Bayreuth kam es am Samstagnachmittag (31.10.2020) zu einem folgenschweren Unfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen. Wie die Verkehrspolizei Bayreuth berichtet, war eine 24-jährige Autofahrerin mit ihrem Wagen gegen einen Laster geprallt und hat so eine gefährliche Kettenreaktion verursacht.

Die Frau war auf dem mittleren Streifen in Richtung Bayreuth auf der A9 unterwegs, als sie auf Höhe Plech aus noch ungeklärter Ursache auf die rechte Spur abkam. Dort übersah sie einen Sattelzug, der parallel zu ihr fuhr und prallte seitlich gegen den Auflieger. 

Folgenschwerer Crash auf der A9: Motorradfahrer schwer verletzt

Der Wagen der 24-Jährigen geriet ins Schleudern und überschlug sich bis er schließlich stark beschädigt mitten auf der Fahrbahn liegen blieb. Kurz darauf folgte ein 54-jähriger Autofahrer aus Dresden, der dem Unfallgeschehen jedoch noch durch ein Bremsmanöver ausweichen konnte - der Motorradfahrer hinter ihm jedoch nicht.

Der 49 Jahre alte Biker krachte gegen den Wagen des Dresdners und wurde von seinem Motorrad geschleudert. Mit schweren Verletzungen kam der Mann auf der Fahrbahn zum Liegen. Er wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. 

Auch die 24-Jährige, die den Unfall auslöste, zog sich mittelschwere Verletzungen zu und musste in eine Klinik gebracht werden. Der Fahrer des Lastwagens und der 54-jährige Autofahrer blieben unverletzt. 

Die beiden Autos und das Motorrad waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro. Die Autobahn war zur Unfallaufnahme in Richtung Norden für zwei Stunden vollgesperrt. Zur Verkehrssicherung waren insgesamt fünf Feuerwehren aus den Landkreisen Nürnberger Land und Bayreuth, sowie die Autobahnmeisterei Trockau eingesetzt.

Symbolfoto: MoiraM/Adobe Stock