Bietigheim Steelers - EHC Bayreuth 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)
Das Spitzenteam aus dem Ellental zeigte von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Die Württemberger bestimmten das Tempo. Die ohne Geigenmüller und Valentin Busch angetretenen Bayreuther fand nur schwer in die Partie. Trotzdem fiel der Führungstreffer der Steelers in einer unglücklichen Aktion. Nach einem abgewehrten Angriff kam die Scheibe ganz nach links außen zu Verteidiger Pommersberger, der einfach abzog und damit Wiedemann im EHC-Tor überraschte. Die Gastgeber hatten dann Pech mit einem Pfostentreffer aus kurzer Distanz.
Pavlu brachte in Minute 13 erstmals einen Schuss aus heimische Tor. Kurz vor der Pause erhöhte McKnight per Nachschuss auf 2:0, als der EHC den Puck nicht aus der Gefahrenzone brachte. Für den zweiten Abschnitt setzte EHC-Trainer Sergej Waßmiller etwas mehr auf Offensive. Die Oberfranken waren auch gut im Spiel. Verdienter Lohn war der Anschlusstreffer, den der wieder genesene Kolozvary nach feiner Kombination mit Bartosch und Kuchejda erzielte.
Als Just aber einen unkontrollierten Abpraller im Fallen zum 3:1 über die Linie brachte, gab es wieder häufiger Belagerungszustand vor Wiedemann. Als Sommerfelds Schuss aus gut fünf Metern einschlug, stand es 4:1 für den Spitzenreiter.
Auch im letzten Drittel kam der EHC wieder als besseres Team aus der Kabine. Die immer wieder gefährliche Formation um Kolozvary legte noch einmal nach. Sie manövrierten Torwart Martinovic aus, und am Ende bugsierte Kuchejda die Scheibe ins Tor. Nun kam die beste Phase der Tigers, doch Bartosch und seine Kollegen konnten mehrere gute Szenen nicht nutzten. Cleverer war da der Spitzeneriter, der in Überzahl mit zwei Fernschüssen auf 6:2 erhöhte.
Steelers-Coach Gaudet stellte hinterher heraus, dass der EHC Bayreuth bisher eine starke Saison spielt und eine absolute Bereicherung für die DEL2 ist.
Tore: 1:0 (6.) Pommersberger; 2:0 (19.) McKnight; 2:1 (26.) Kolozvary; 3:1 (31.) Just; 4:1 (36.) Sommerfeld; 4:2 (42.) Kuchejda; 5:2 (52.) 5-4 Steingroß; 6:2 (55.) 5-4 Wrigley. - Zuschauer: 3507. - Strafminuten: 4/6.