Der 46-jährige Deutsch-Russe war im Januar 2012 als Spielertrainer in die Wagnerstadt gekommen. Gleich im zweiten Jahr seines Wirkens führte Waßmiller den EHC Bayreuth in die Oberliga, etablierte die Mannschaft in Rekordzeit in der neuen Spielklasse und gehörte fortan mit seinem Team zum Spitzenfeld der Liga.

Nach nur drei Jahren folgte der bis dato der größte Erfolg: Waßmiller führte sein Team in der starken Oberliga Süd während der Hauptrunde auf den 2. Platz und in den Play-Offs zum erstmaligen Aufstieg in die DEL 2, wo das Team für Furore sorgte. Nachdem die Tigers in den Pre-Playoffs den Altmeister Rießersee ausgeschaltet hatten, scheiterten sie in fünf Viertelfinal-Spielen am hohen Favoriten Bietigheim.

"Ich bin sehr zufrieden in Bayreuth, wir haben die Möglichkeit und gute Voraussetzungen, höherklassiges Eishockey zu spielen, und auch das Umfeld funktioniert inzwischen tadellos", erklärt der Übungsleiter. "Zudem habe ich mit Dietmar Habnitt einen Teammanager an der Seite, der die gleiche Eishockey-Philosophie vertritt wie ich und mit dem ich seit Jahren sehr vertrauensvoll zusammenarbeite", so Waßmiller weiter.

Auf die möglichen Ziele angesprochen, hat er genaue Vorstellungen. "Wir wollen erneut die Klasse halten, das hat oberste Priorität. Auch wenn wir eine für unsere Verhältnisse sehr gute Saison gespielt haben, müssen wir auf dem Boden bleiben."

Der angesprochene Team-Manager Dietmar Habnitt bestätigt: "Sergej leistet seit vielen Jahren sehr gute Arbeit in Bayreuth. Die fast schon logische Schlussfolgerung ist, dass wir ihn mit einem Zwei-Jahres-Vertrag an uns gebunden haben. Wir verstehen uns fast blind und verfolgen die gleichen Ziele. Ich bin überzeugt, dass dies die beste Lösung für uns und das Bayreuther Eishockey ist."

Auch die Geschäftsführer der Bayreuth Tigers Eishockey GmbH, Margrit und Matthias Wendel, lassen keinen Zweifel daran, dass man mit Sergej Waßmiller den richtigen Mann verpflichtet hat. Margrit Wendel dazu: "Sergej macht mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln einen klasse Job und dies seit vielen Jahren. Für uns stand außer Frage, dass wir mit ihm weitermachen wollen, und daher haben wir die Vertragsgespräche forciert. Wir sind überzeugt, dass unsere sportliche Leitung erneut ein konkurrenzfähiges Team auf die Beine stellen wird, das uns, unseren Sponsoren und unseren Fans große Freude bereiten wird."