Am Freitag hatten die Wagnerstädter ein nahezu perfektes Auswärtsspiel abgeliefert. Sie siegten beim EHC Klostersee mit 3:0. Alle Treffer fielen im Mitteldrittel.


EHC Klostersee - EHC Bayreuth 0:3 (0:0, 0:3, 0:0)
Die Oberfranken gingen diese Partie bei den heimstarken Grafingern mit einer leicht defensiveren Ausrichtung an und sorgten damit von Beginn an für Stabilität. Zwei Mann störten den Gegner beim Aufbau, doch der dritte Stürmer blieb konsequent tief an der eigenen blauen Linie. Vier komplette Angriffsreihen und sieben Verteidiger konnte Bayreuths Coach Sergej Waßmiller aufbieten, doch Rückkehrer Thielsch signalisierte früh, dass er noch nicht hunderprotzentig fit sei. Als auch noch Verteidiger Herrmann angeschlagen ausschied, beließ es Waßmiller bei drei Reihen, die aber sehr konzentriert agierten und den Hausherren keinerlei Räume für ihr schnelles Umschaltspiel boten.
So entwickelte sich ein intensives Kampfspiel.
Die drei blitzsauber herausgespielten Treffer fielen alle nach dem gleichen Muster. Die Bayreuther nutzten kleine Lücken der Gastgeber in der neutralen Zone effektiv zu schnellen Gegenzügen, die sie eiskalt abschlossen. seine Torchancen. Taktisch äußerst diszipliniert und laufstark setzten die Tigers den Spielplan des Trainers um.
So blieben die Bayreuther in einem intensiven, aber jederzeit fairen Spiel stets Herr der Lage.
Tore: 0:1 (23.) Sevo); 0:2 (36.) Pietsch; 0:3 (37.) Warda. - Zuschauer: 466. - Strafminuten: 4/2.