Die Tigers führten gegen den ESV Kaufbeuren schon mit 2:0, um am Ende noch mit 2:5 zu verlieren. Bereits am Mittwoch geht es für die Wagnerstädter mit der Partie beim Altmeister SB Rosenheim weiter. Das nächste Heimspiel steigt am Freitag um 20 Uhr gegen Ravensburg.

Bayreuth fand gegen Kaufbeuren gut ins Spiel. Die erste Topchance hatten aber die Gäste. Vosvrda bereinigte die Gefahr aber mit einer Glanzparade. Kurz darauf leistete sich der Kaufbeurer Pozivil einen hohen Stock gegen Heider, der stark blutend vom Eis ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Aus der fünfminütigen Überzahl konnte der EHC aber kein Kapital schlagen. Gegen die früh angreifenden Allgäuer nutzten die Bayreuther einen Konter zur Führung. Nach einer glänzenden Vorarbeit von David Wohlberg zog Stas verdeckt ab und traf genau rechts oben in den Knick. Marsall vergab kurz vor der Pause das 2:0.

Das legten die Oberfranken im Mittelabschnitt nach. Sebastian Busch trat aus dem eigenen Drittel energisch an, schüttelte seine Gegner ab und verwandelte.

Danach gab es aber einen unerklärlichen Bruch im Spiel des EHC. Nun drehten die Allgäuer auf und glichen innerhalb von 200 Sekunden durch Oppolzer und Neuzugang Blomqvist aus.

Die Tigers verloren nahezu alle wichtigen Zweikämpfe und konnten sich kaum noch aus der eigenen Zone befreien. Glück hatte man bei einem Lattentreffer von Osterloh (34.).

Der Wille war den Bayreuthern nicht abzusprechen, aber der extrem laufintensive und disziplinierte Stil von Kaufbeuren schmeckte ihnen nicht. Ihr einziges Überzahlspiel nutzten die Allgäuer zur Führung, die sie durch einen Fernschuss von Schütz und einen Treffer von Laaksonen ins leere Tor noch auf 5:2 erhöhten. F.K.


EHC Bayreuth - ESV Kaufbeuren 2:5 (1:0, 1:2, 0:3)
Tore: 1:0 (16.) Stas; 2:0 (23.) S. Busch; 2:1 (28.) Oppolzer; 2:2 (31.) Blomqvist; 2:3 (46.) 5-4 Blomqvist, 2:4 (52.) Schütz, 2:5 (60.) 5-6 Laaksonen. - Zuschauer: 2307. - Strafminuten: 2/27.