Produzent Nico Hofmann und die UFA Fiction wollen sich wiederholt einem zeitgeschichtlichen Thema annehmen, das bundesweit für Brisanz gesorgt hat. Diesmal wird es der spektakuläre Prozess von Gustl Mollath sein. Das berichtet "Der Spiegel" in seiner Wochenendausgabe.

Allerdings will Nico Hofmann den Fokus des Films nicht auf Mollath selbst, sondern auf seinen früheren Anwalt legen. Als Grundlage dient das Buch "Der Fall Mollath", das im Dezember erschienen ist. Darin beschreibt der Hamburger Rechtsanwalt Gerhard Strate die Prozesse aus seiner Sicht. Seine Wunschbesetzung für die Rolle des Juristen ist Axel Milberg.

Strate selbst wird der TV-Produktion als Berater zur Seite stehen, Mollath wird laut Spiegel nicht mitwirken.
Nico Hofmann verfilmt oft Geschichten, die auf historischen Ereignissen beruhen. Er hat unter Anderem die Filme "Der Turm", "Hindenburg" und "Unsere Mütter, unsere Väter" produziert.