In Fahrtrichtung Berlin hat es am Montagnachmittag auf der A9 gekracht. Kurz nach der Rastanlage "Fränkische Schweiz" ist ein Lkw gegen einen Warnleitanhänger gefahren.

Nur zwei Tage konnte ein 76 Jahre alter Kraftfahrer stolz auf seinen neuen Sattelzug sein, dies berichtet die Polizei. Am Montagnachmittag fuhr er damit ungebremst auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf und zerstörte diesen vollständig.


Fahrer in seinem Führerhaus eingesperrt

Kurz nach der Rastanlage "Fränkische Schweiz" übersah der 76-Jährige eine Baustelle, die durch mehrere Vorwarnungen abgesichert war. Auf den letzten Lastwagen mit Warnleitanhänger, der die rechte Spur sperrte, fuhr er mit seinem Sattelzug auf. Hierbei wurde dieser, die Fahrzeugkombination der Autobahnmeisterei, Fahrbahn und Schutzplanke stark beschädigt. Der Kraftfahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und konnte erst nach längerer Zeit von der Feuerwehr befreit werden.

Mit dem Rettungshubschrauber kam er ins Krankenhaus nach Bayreuth. Der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro, die Autobahn musste zu Bergungsarbeiten zeitweise komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von bis zu fünf Kilometern. Das THW Pegnitz und die Feuerwehren aus dem gesamten Bereich unterstützten die Absicherungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten.