Wegen einer angeblich israelfeindlichen Haltung der US-Bürgerrechtsbewegung "Code Pink" hat die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (Bayreuther Gemeinschaft) eine Absage der Preisverleihung an die Organisation geplant - doch der Stadtrat sieht noch weiteren Diskussionsbedarf.

Am späten Montagabend beschloss das Gremium lediglich, die bereits vor Monaten abgesegnete Preisvergabe vorerst nicht zu vollziehen. Die Stadträte wollten sich noch umfassender über die Problematik informieren, sagte ein Sprecher der Kommune.

Damit ist unklar, ob der mit 10.000 Euro dotierte "Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis" für Toleranz und Humanität im Frühjahr tatsächlich an "Code Pink" verliehen wird oder ob die Stadt einen Rückzieher macht.