Rechtzeitig vor der neuen Spielzeit erstrahlt die Hauptfassade des Bayreuther Festspielhauses in neuem Glanz. Die umfangreiche Sanierung der vor allem aus Sand- und Backstein bestehenden Gebäudefront kostete knapp 2,5 Millionen Euro, wie Festspiel-Geschäftsführer Heinz-Dieter Sense am Dienstag in Bayreuth sagte. Der zeitliche Druck habe eine präzise Planung erforderlich gemacht, schließlich sollte das Gerüst vor der Premiere (25. Juli) verschwunden sein. "Wir sind im zeitlichen und finanziellen Rahmen geblieben."

Die Schäden am Gemäuer seien teils erheblich gewesen, sagte Architekt Detlef Stephan. Nässe und Frost hätten deutliche Spuren hinterlassen. Die betroffenen Steine wurden restauriert oder ausgetauscht. Alleine 4500 neue Backsteine setzten die Arbeiter ein. Zudem wurden unter anderem Fugen und Gesimse erneuert und im Gemäuer Stahlstangen verankert.