Unverändert blieben die Positionen mit Schriftführerin Martina Hermsdörfer und Kassiererin Marianne Schönauer; als Kassenprüfer fungieren Hans Raps und Dieter Kohler. Die bisherige Vorsitzende Karin Vogel-Knopf gab nach acht Jahren aus persönlichen Gründen den Vorsitz ab. "Mir hat die Zeit Spaß gemacht, ich konnte auch einige Neuerungen wie das Ferienprogramm für Kinder und das Sommersingen etablieren", sagte sie. Als Höhepunkt im Rückblick bezeichnete sie die Dorfweihnacht, die zeige, wie gut das sängerische Potenzial und der Zusammenhalt in der Ortschaft seien. Ihr Rat zum Abschied: Unverzagt um Sängernachwuchs werben, damit die Unterwaizer Sänger weiterhin ihre gute Rolle spielen können.

Das sah auch Chorleiter Günter Fischer so und bat, nach neuen Wegen dafür zu suchen. "Das direkte Gespräch halte ich für sehr wichtig, da kann man Leute überzeugen." So sollten Interessenten auch mal zu einer Singstunde kommen, um sich von der schönen Atmosphäre zu überzeugen.
Zufrieden zeigte er sich mit dem Niveau des gemischten Chores, der 24 Aktive zählt. Bei neun öffentlichen Auftritten habe man sich vorteilhaft präsentieren können. "So ganz homogen ist die Sängerschar zwar noch nicht, es fehlt die Ausgeglichenheit an Sopran- und Tenorstimmen", der Weg dahin sei aber vorgezeichnet. Auch künftig will Fischer leichteres Liedgut mit anspruchsvollen Weisen kombinieren.

Rudi Eschenbacher, Vorsitzender der Sängergruppe Thurnau-Kasendorf, zu der die Unterwaizer gehören, freute sich über die Aufwärtsentwicklung des Vereins. Begonnen hatte das Treffen im Gasthof Vogel mit erfrischenden Weisen des gemischten Chores. h.w.