Tierquälerei in Oberfranken: Die  49-jährige Ilona Junge bemerkte am Pfingstmontag (1. Juni) bei ihrem Kater "Peter" starke Blutungen am Kopf. Der Tierarzt stellte fest, dass diese von einer Schusswunde kommen. Das berichtet die Polizei.

Gegen 11.00 Uhr merkte Ilona Junge, dass ihre Katze stark am Kopf blutete. Sie brachte das Tier zum Arzt. "Der Tierarzt hat auch erst gedacht, das wäre eine Bisswunde", erinnert sich Junge. Bei der Narkose stellte er dann aber fest, dass die Verletzung von einer Schusswaffe stammen muss. Vermutlich kommt sie von einem Luftgewehr. Daran hätte sie nie gedacht: "Wir sind ein kleines Dorf, da kennt jeder jeden und die haben ja auch alle Katzen", erklärt Junge. Probleme habe es nie gegeben.

Katze könnte bleibende Schäden davongetragen haben - Polizei sucht Hinweise

Ob die Katze nachhaltige Schäden erlitten hat, ist noch unklar. Ilona Junge konnte "Peter" zunächst mit nach Hause nehmen. "Vielleicht bleibt er auf einem Auge blind", so die Katzenbesitzerin. Das zeigt sich aber noch, eventuell kann sein Auge noch gerettet werden. 

Die Katzenbesitzerin erstattete am Freitag (05. Juni) Anzeige bei der Polizei Bayreuth Land. Diese bittet um Hinweise: Wer am Pfingstmontag im Raum Bärnreuth bei Bad Berneck etwas Verdächtiges gesehen hat, soll sich unter der Telefonnummer 0921/506 2230 melden.