Die Mitteilung über den Brand auf dem Anwesen in der Friedrich-Ebert-Straße ging kurz nach 13.45 Uhr bei der Einsatzzentrale der Polizei ein.

Als die ersten Feuerwehren eintrafen, stand das Gebäude einer Autogarage, in der offensichtlich Reparaturarbeiten an Gebrauchtwagen durchgeführt wurden, in Flammen. Die anwesenden Arbeiter konnten rechtzeitig ins Freie flüchten, nachdem ihre eigenen Löschversuche gescheitert waren. Das Feuer griff anschließend auf ein unmittelbar angebautes Lagergebäude über, das durch den Brand ebenfalls stark beschädigt wurde, wie die Polizei mitteilte.

Nur durch das rasche Eingreifen der über 150 Einsatzkräfte von den umliegenden Feuerwehren, der Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks und der Polizei konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen auf ein ebenfalls angebautes Wohnhaus verhindert werden.
Das Haus dürfte durch das Löschwasser jedoch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Die genaue Schadenshöhe an den Gebäuden kann derzeit noch nicht beziffert werden, dürfte nach ersten Schätzungen jedoch mindestens 100.000 Euro betragen. Der Bayreuther Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur bislang noch nicht geklärten Ursache des Feuers aufgenommen. Während der Löscharbeiten war der Bereich um den Brandort in der Pegnitzer Innenstadt weiträumig abgesperrt.