Wie die Stadt Hof mitteilt, habe ein Bürger das leere Feld entdeckt und diesen Fehler der Stadt mitgeteilt. Im Bereich der Erststimme war ein leeres Feld, auf dem auch korrekterweise kein Erststimmen-Kandidat angegeben war, dennoch einen "Feld-Kreis" zum Ankreuzen des leeren Feldes enthielt.

Gültig seien die Stimmzettel trotz des leeren Feldes, aber die Stadt hat dennoch entschieden, die Stimmzettel neu zu drucken, um möglichem juristischem Ärger aus dem Weg zu gehen.

Einige wenige Briefwahlunterlagen sind bereits versendet worden. Die betroffenen Personen, zumeist im Ausland lebende Deutsche, werden von ihren Heimatkommunen mit einem Schreiben über den Fehldruck informiert.

Der Wahlamtsleiter Gerhard Weiß zu diesem Fall: "Als Wahlleiter ärgert man sich über einen Fehler im Druck selbst am meisten.
Zwar passieren solche Fehldrucke im Vorfeld von Wahlen hin und wieder, bei uns in Hof ist das allerdings nun das erste Mal der Fall."

Die Kosten für den Neudruck der Stimmzettel werden vom Bund übernommen, der die Kosten für die Durchführung der Bundestagswahl trägt. Der Kommune und den Landkreisgemeinden entstehen keine Mehrkosten.