Die vermutlich polnischen Diebe gehen stets nach der gleichen Masche vor: Zunächst fragen sie meist in Gasthöfen und Pensionen nach freien Zimmern. Gibt es dort keine mehr, verlassen sie das Anwesen wieder. Zuvor stehlen sie aber innerhalb der kurzen Zeit noch die dort in der Nähe liegenden Geldbörsen. Anschließend heben sie sofort in der Umgebung und anschließend auch an verschiedenen Bankautomaten in Deutschland und Polen größere Summen Bargeld ab.

Bereits mehrere Opfer aus Goldkronach, Rattelsdorf, Seßlach, Burgkunstadt und Bad Staffelstein brachten die dreisten Männer so um mehrere tausend Euro.

Die oberfränkische Polizei warnt besonders die Betreiber von Gasthöfen und sonstigen Unterkünften:


Bewahren Sie ihre Geldbörsen nicht sichtbar und frei zugänglich oder im Bereich des Publikumsverkehrs und gesichert auf.

Kommen Ihnen Personen verdächtig vor, merken Sie sich ihr Aussehen und ihre Bekleidung sowie das Auto mit Kennzeichen und verständigen Sie die Polizei.

Im Falle eines Diebstahls sollten Sie sofort die Polizei verständigen. pol