Jahrtausende alte Pfahlbauten, filigran geschnitzte Altäre, prachtvolle Opernhäuser - die Bedeutung von Holz für die Kultur ist enorm. Am Tag des offenen Denkmals an diesem Sonntag (9. September) geht es deshalb vielerorts um diesen Baustoff. Deutschlandweit sind 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten sowie Gärten und Parks geöffnet. Allein in Bayern rechnet das Landesamt für Denkmalpflege mit 300 000 Gästen.
"Holz besitzt herausragende Eigenschaften und ist in vielen Bereichen bis in die neueste Zeit herein ohne Alternative. Deshalb hat sich der Mensch seit Anbeginn seiner Geschichte des Holzes bedient", sagt Bayerns Generalkonservator Egon Greipl. Die ältesten und spektakulärsten Zeugnissen des Holzbaus im Freistaat sind bei Landsberg am Lech entdeckt worden. Die dort im Boden erhaltenen hölzernen Gebäudereste werden auf das Jahr 3496 v. Chr.