Vor einer Woche meldete sich ein 16-Jähriger bei der Bayreuther Polizei und gab an mit einem Messer bedroht worden zu sein. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am Freitag (30.07.2021) mitteilte, hatte der Jugendliche offenbar gelogen.

Der 16-Jährige hatte behauptet, dass ihn am Abend des 23. Juli drei Männer in der Max-Passage angesprochen hatten. Einer der Unbekannten soll ihn mit einem Messer bedroht und Bargeld von ihm gefordert haben. Als der junge Mann um Hilfe reif, wären die drei ohne Beute geflohen.

Jugendlicher erfindet versuchten Raub mit Messer in Bayreuth

Die Polizei hatte nach den vermeintlichen Tätern gefahndet und auch in der Öffentlichkeit um Hinweise gebeten. Zu den drei Unbekannten wurden Personenbeschreibungen veröffentlicht. Während der Ermittlungen der Kriminalpolizei verwickelte sich der Jugendliche jedoch zunehmend in Widersprüche.

Schließlich räumte er gegenüber den Beamten ein, dass es kein Raubdelikt gegeben hatte. Der 16-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat rechnen.

Ursprüngliche Meldung vom 24.07.2021: Jugendlicher von Männern in Bayreuth mit Messer bedroht

Mit einem Messer bedrohten am Freitagabend (23.07.2021) bislang unbekannte Männer einen Jugendlichen in der Bayreuther Innenstadt und forderten die Herausgabe von Geld. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Gegen 21.40 Uhr war der 16-Jährige in der Maximilianstraße unterwegs. In der Max-Passage traf er auf drei bislang unbekannte Männer. Einer der Unbekannten forderte dann unter Vorhalt eines Messers Bargeld von dem Jugendlichen. Als der 16-Jährige verneinte und um Hilfe rief, flüchteten die drei Männer ohne Beute in Richtung Fußgängerzone.  

 

Vorschaubild: © Christopher Schulz (Symbolbild)