Baustart auf der A9: Für den zweiten Bauabschnitt an der Schiefen Ebene zwischen den Anschlussstellen Marktschorgast und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach haben die Bauarbeiten begonnen. Die vorbereitenden Arbeiten für die Fahrbahnerneuerungen und die Brückeninstandsetzung starteten diese Woche in Abhängigkeit der weiteren Wetterentwicklung.

Die Richtungsfahrbahn Berlin wird auf einem rund 5,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Marktschorgast und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach einer umfassenden Erneuerung unterzogen. Voraussichtlich soll die Baumaßnahme bis September abgeschlossen sein. Die Baukosten belaufen sich dabei auf 13,5 Millionen Euro.

Baustelle auf A9: Verkehrsteilnehmer müssen teils mit Behinderungen rechnen

Um die Baumaßnahme durchzuführen wird eine Baustellenverkehrsführung eingerichtet, die sich von nördlich der Anschlussstelle Marktschorgast bis südlich der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron erstreckt. In dieser Verkehrsführung werden zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nürnberg und drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin zur Verfügung stehen, berichtet die Autobahn GmbH des Bundes.

An der Anschlussstelle Marktschorgast werden zudem während der gesamten Bauzeit folgenden Fahrbeziehungen gesperrt:

  • Einfahrt in Fahrtrichtung Nürnberg (frühestens ab dem 9. April),
  • Ausfahrt in Fahrtrichtung Berlin (voraussichtlich ab dem 17. April).

Über die nur wenige Kilometer entfernt liegende Anschlussstelle Gefrees erfolgt für beide Fahrbeziehungen die Umleitung.

Autobahn GmbH bittet betroffene Verkehrsteilnehmer um Verständnis

In der diesjährigen Bauphase sind keine längerfristigen Sperrungen erforderlich. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im vergangenen Jahr bereits Vorarbeiten im Bereich der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron stattgefunden haben. 

Nach fast 25 Jahren unter Verkehr hat die Fahrbahn jedoch ihre übliche Nutzungsdauer deutlich überschritten. Regelmäßig mussten in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Schadstellen und großflächige Netzrisse aufwändig saniert werden. Deshalb soll nun nicht nur die Richtungsfahrbahn Berlin mit Betonbauweise erneuert werden, sondern auch die im Streckenabschnitt liegenden Brückenbauwerke, einschließlich der Talbrücke Rohrersreuth instandgesetzt werden. 

Ebenfalls werden soweit erforderlich die Fahrzeugrückhaltesysteme und die wegweisende Überkopfbeschilderung erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Autobahn GmbH bietet für die auftretenden Verkehrsbehinderungen alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.