Am Montagabend, 22. 10. 2018, ist in einem Freizeitbad in Pegnitz (Kreis Bayreuth) ein Feuer ausgebrochen. Dies teilt das Polizeipräsidium Oberfranken mit. Kurz vor 19 Uhr bemerkten Einsatzkräfte die starke Rauchentwicklung aus dem Bereich der Sauna des Freizeitbades in der Badstraße.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Brand aus bislang noch ungeklärter Ursache in dem zum Teil mit Holz verkleideten Gebäudeteil ausgebrochen sein. Zur Bekämpfung der Flammen konnten die Feuerwehrkräfte das Bad nur mit schwerem Atemschutzgerät betreten. Die Löscharbeiten dauerten am Abend noch an. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen zur Brandursache, die zunächst unklar war.

Ammoniak-Alarm am Nachmittag

Bereits gegen 13.45 Uhr mussten die Badegäste das Ganzjahresbad verlassen, als aufgrund eines Defekts bei dem in unmittelbarer Nähe gelegenem Eisstation Ammoniak ausgetreten war. Eine Vielzahl von Einsatzkräften der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei waren angerückt und sperrten sicherheitshalber den Bereich um das Leck weiträumig ab. Auch die angrenzende Bundesstraße blieb bis in die späten Abendstunden gesperrt.

Gegen 16 Uhr konnte die über Radio und den Sozialen Medien verbreitete Warnmeldung an die Bevölkerung wieder aufgehoben werden. Drei Badegäste und zwei Feuerwehrleute klagten während des Einsatzes über Atemwegsreizungen und mussten vom Rettungsdienst behandelt werden.

Erstmeldung dpa, 22.10.2018, 18.23 Uhr (Gasaustritt)

Wegen eines Gasaustritts ist das Ganzjahresbad "CabrioSol" in Pegnitz am Montagnachmittag geräumt worden. Vermutlich zog Ammoniak vom benachbarten Eisstadion in das Gebäude. Sechs Menschen sollen leicht verletzt worden sein.

Wegen ausgetretenen Ammoniaks ist laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ein Schwimmbad in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) geräumt worden. Geringe Mengen des giftigen Gases seien am Montag, 22.10.2018, vermutlich aus einem Kühlgerät entwichen, teilte ein Polizeisprecher am Nachmittag mit.

Ammoniak-Austritt in Pegnitz: Warnung aufgehoben

Die Badegäste sollten das Bad daraufhin verlassen. Etwa sechs Menschen klagten laut dpa über Atemwegsreizungen. Die Anwohner waren zwischenzeitlich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine angrenzende Bundesstraße wurde gesperrt. Auch einige Geschäfte im Umkreis von 200 Metern mussten schließen. Die Warnung wurde am Nachmittag aufgehoben. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.

Die Ursache für das Leck war zunächst nicht bekannt. Das Schwimmbad ist an ein Eisstadion gebaut. Von dort aus sei das Gas möglicherweise in das Schwimmbad gezogen, erläuterte der Sprecher. Techniker sollten das Leck abdichten.

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